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Verletzte sich im Spiel gegen den SV Bad Tölz an der Nase: SCO-Goalgetter Stefan Petersberger (r.).

SCO bleibt weiter ungeschlagen

Torjäger Petersberger bricht sich die Nase

SC Olching – In die Geschichtsbücher wird der 1:0 (0:0)-Erfolg des SC Olching gegen den SV Bad Tölz nicht eingehen. Es war eher ein Arbeitssieg, den die Gastgeber zudem auch noch teuer erkauften.

Denn Stefan Petersberger prallte beim Siegtor in der 54. Minute so heftig mit einem Gegenspieler zusammen, dass er sich die Nase brach.

Der mit zwölf Treffern erfolgreichste Torschütze des SCO wird wahrscheinlich am heutigen Montag operiert und nach Angaben von Trainer Peter Held vier bis sechs Wochen ausfallen. „Er wird uns und unserem Spiel sehr fehlen“, sagte der Olchinger Trainer über den stets einsatzfreudigen 30-jährigen Petersberger, der im Sommer 2014 vom FC Aich ins Amperstadion gewechselt war. Nun werden mit dem neunfachen Torschützen Michael Mitschke und Ender Dag (bisher fünfmal erfolgreich) Spieler in die Bresche springen müssen, die aber durchaus wissen, wo das gegnerische Tor steht.

Einen wie Petersberger könnte aber der Trainer auch deswegen gut gebrauchen, weil seine Schützlinge gegen die Tölzer vor allem in der zweiten Halbzeit recht locker mit ihren Tormöglichkeiten umgingen. „Da hätten wir schon sehr viel eher Ruhe gehabt“, brummte Held nach Spielende.

Zwar sorgten die Tölzer, im Hinspiel immerhin noch viermal erfolgreich, im Olchinger Strafraum nur in der ersten Halbzeit für größere Aufregung. Doch der sichere Keeper Stefan Held musste schon wachsam bleiben, „damit nicht doch einer mal durchrutscht“. Denn die vom Abstieg bedrohten Gäste blieben ihrer kompakten Spielweise die gesamten 90 Minuten über treu. „Die sind sehr unangenehm zu spielen“, fasste auch Trainer Held das Geschehen vor den 130 Zuschauern im Amperstadion zusammen. Die fröstelten nicht nur wegen der kühlen Temperaturen dem Schlusspfiff des unauffällig leitenden Schiedsrichters Rainer Buchner vom FC Scheuring ebenso entgegen wie Trainer Held.

Der dachte nach dem Schlusspfiff auch an seinen Präsidenten Guido Ziegler, der am kommenden Freitag bei der Jahresversammlung gefragt sein wird. „Ungeschlagen spricht es sich leichter zu den Mitgliedern“, meinte Held.

Quelle: fussball-vorort.de

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