Peter Kremsist in Prittriching engagiert.

Peter Krems-Trainer beim SV Prittriching

SV Prittriching: Trainer Peter Krems ohne Niederlage an der Tabellenspitze

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Peter Kremsist ein alter Trainerfuchs. Der Betreiber eines Sportartikelvertriebs, Tenniscoach und Sporttherapeut für Suchtkranke blickt zurück.

Grafrath/Prittriching – Peter Krems (53) ist ein alter Trainerfuchs. Inzwischen blickt der Betreiber eines Sportartikelvertriebs, Tenniscoach und Sporttherapeut für Suchtkranke auf eine über 20-jährige Trainerzeit zurück. Die erste Trainerstation des Grafrathers war 1994 der VSST Günzlhofen. Es folgten über zehn Engagements bei Fußballvereinen und der Erwerb der B-Lizenz. Krems coachte den Heimatverein von Bayern-Stürmer Thomas Müller in Pähl – bei einem Testspiel gegen die Profis stand er als Torwart zwischen den Pfosten –, die dritte Mannschaft des TSV 1860 München, SV Odelzhausen, VfL Kaufering, MTV Dießen, SV Germering und den FC Miesbach in der Landesliga. Nun ist er in der A-Klasse beim SV Prittriching im Landkreis Landsberg gelandet.

Als besonders spannend bezeichnet Krems die vier Jahre als Trainer beim SV Studentenstadt München. „Da hatte ich bis zu 23 verschiedene Nationalitäten im Kader.“ Bevor er sich zuletzt eine halbjährliche Pause gönnte, trainierte er den Kreisklassen-Verein Espanol München. Zu Beginn der Saison 2019/20 übernahm er den SV Prittriching. „Ich habe mir lange überlegt, ob ich überhaupt noch einmal ins Trainergeschäft einsteigen sollte.“ Aber die zwei jungen Abteilungsleiter hätten ihn davon überzeugt, dass er zu einen intakten Verein komme, wo er eine junge ehrgeizige Mannschaft vorfinde. „Der Zusammenhalt ist einmalig, alle Spieler stammen aus dem Ort und sind mit Feuereifer dabei. Hier passt einfach alles. Sportanlagen, Vereinsheim und Umfeld sind für mich wie eine Wohlfühloase.“

Die Zeichen stehen für einen Aufstieg

Durchschnittlich habe er 23 Spieler im Training. Und wieder steht die Elf mit einer sauberen Bilanz ganz oben in der Tabelle. In 14 Spielen fuhr Krems elf Siege und drei Unentschieden ein. Nur vier Gegentore ließ die Abwehr zu. Warum es in der Vorsaison nicht klappte mit dem Aufstieg in die Kreisklasse und die Mannschaft neun Punkte Vorsprung verspielte, das könne er aus der Ferne betrachtet nur vermuten, meint Krems. Zwei wichtige Spieler seien mit Kreuzbandrissen ausgefallen. Jetzt steht Prittriching aber erneut in ähnlich guter Position da.

Erster Verfolger ist der TSV Türkenfeld, der fünf Punkte dahinter lauert. Krems hofft, dass in diesem Jahr dem SVP nicht wieder das gleiche Malheur widerfährt. „Vor der Saison hatten wir das Ziel ausgegeben, oben mitspielen zu wollen. Jetzt heißt das Ziel Meisterschaft und Aufstieg.“ Die Mannschaft habe die Qualität, glaubt Krems, der mit dem Verein einen unbefristeten Vertrag abgeschlossen hat. Der Grafrather denkt aber nur von Jahr zu Jahr, denn er habe schon vieles erlebt im Fußball. „Wenn‘s passt, dann bin ich bereit weiter zu machen“, freut sich Krems auf das Vorbereitungs-Highlight am 28. Februar, wenn der SVP an der Säbenerstraße gegen den deutschen Ü32-Meister der Bayern antritt. 

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