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Türlkenfeld trifft auf Wildenroth.

Erstes Kräftemessen der holprig gestarteten Absteiger

Türkenfeld und Wildenroth haben sich unterschiedliche Saisonziele gesteckt

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Der Abstieg aus der Kreisklasse eint den TSV Türkenfeld und die Gäste der SpVgg Wildenroth, die am Sonntag um 15 Uhr aufeinandertreffen.

Wobei die Spielvereinigung nach dem Aufstieg ihrer Reserve-Elf zumindest doppelt in der A-Klasse vertreten ist (freilich in unterschiedlichen Gruppen).

Der Start in die neue Saison liest sich bei beiden Vereinen zumindest von den Ergebnissen her etwas holprig. Doch sowohl in Türkenfeld als auch bei der ersten Gäste-Formation wird daraus kein großes Drama gemacht. „Wir haben gegen einen Mitfavoriten verloren“, erklärt SpVgg-Sprecher Jürgen Throm die jüngste 2:3-Niederlage gegen den TSV Geltendorf. Das sei ärgerlich und vermeidbar gewesen, aber keine Riesenenttäuschung. Für die Wildenrother besteht zudem überhaupt kein Grund, etwas an der Zielsetzung zu ändern. „Wir wollen den sofortigen Wiederaufstieg, das ist klar“, sagt Throm.

Ein größeres Problem ist die zweite Mannschaft. „Die beiden Teams sollen zusammenarbeiten. die Kader durchlässiger sein“, erklärt Throm. Doch dazu müssen die Regularien des Fußballverbandes im Auge behalten werden. Etwa, wenn Spieler in der einen und dann in der anderen Mannschaft zum Einsatz kommen.

Ein Problem, das Türkenfelds Trainer Dieter Birkner so nicht hat. Er kann sogar darauf verweisen, dass der Kader weitgehend zusammen geblieben ist. Dennoch strebt er den Aufstieg nicht so vehement an wie beim Kontrahenten. „Wenn wir unter den ersten Fünf landen ist das okay“, sagt Birkner. Das 1:1 in Malching vor Wochenfrist bestätigt ihn da.

Denn Birkner ist damit beschäftigt, das System der Raumdeckung nachhaltig einzuführen. „Dass so etwas Zeit braucht, habe ich hier im Verein und im Ort erst einmal erklären müssen“, so der neue, in Türkenfeld lebende und schon mal beim TSV beschäftigte Trainer. Die Mannschaft sei dazu bereit, was sich in einer durchweg guten Trainingsbeteiligung zeige.

In einem sind sich dann Throm und Birkner wieder einig: Dass es nicht als Ausrede herhalten dürfe, wenn ferien- und urlaubsbedingt Spieler fehlen.  

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