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Weil die Türen für das neue Sportzentrum fehlen: Umzug des TSV West verzögert sich weiter

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Von: Dieter Metzler

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Ihre Zusammenarbeit besiegelten (v.l.) Alexander Kersten und West-Präsident Andreas May.
Ihre Zusammenarbeit besiegelten (v.l.) Alexander Kersten und West-Präsident Andreas May. © Dieter Metzler

Die Fußballer vom TSV Fürstenfeldbruck West müssen weiter auf den Umzug in ihre neue Heimat warten. Derweil stellen sie die Weichen für die Zukunft.

Fürstenfeldbruck – Bei der Jahreshauptversammlung des TSV West am 25. Juni hatte der neugewählte TSV-Präsident Andreas May noch zuversichtlich angekündigt, dass der Verein Anfang August ins neue Sportzentrum an die Rothschwaiger Straße umziehen und auch der Saisonstart der Fußballer auf der neuen Anlage Premiere feiern wird. Doch aus diesen Plänen wird nun doch nichts. Denn jetzt teilte May dem Tagblatt mit, dass sich der Umzug aus der West-Vereinshütte an der Cerveteristraße einmal mehr verzögert und zwar gleich bis in den Oktober hinein.

Waren es im Frühjahr noch die falschen Fenstergrößen, die einen Umzug zum Gründungsmonat verhinderten, um Umzug und 50-Jahr-Feier zum 14. Juli zu feiern, so sind es diesmal Lieferverzögerungen bei den Türen. „Wir bedauern dies sehr, aber es lässt sich nicht ändern“, sagt May. Als neuen Umzugstermin nannte der West-Präsident nun den 8. Oktober. Damit verzögert sich auch die Übernahme des alten West-Geländes durch den türkischen Kreisstadtverein BVTA.

Aber auch Erfreuliches hatte Präsident May zu berichteten. Der Franchise-Unternehmer des Brucker Rewe-Marktes an der Kurt-Schumacher-Straße, Alexander Kersten, unterstützt in den nächsten drei Jahren die aufstrebende Jugendfußball-Abteilung des TSV West mit jeweils 2000 Euro. Als erstes erhielten die zwölf Jugend-Mannschaften einheitliche Trikots in den Vereinsfarben des TSV, lila-weiß. Im Gegenzug wird der TSV seine für Veranstaltungen notwendigen Lebensmittel im Markt einkaufen. „Wir kennen uns gut“, sagt Kersten und May ergänzt: „Ohne gegenseitige Sympathie wäre der Deal nicht zustande gekommen. Der Verein dankt Alexander Kersten für sein Entgegenkommen.“ (Dieter Metzler)

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