Zu viel Volksfestbier - zu wenig gelaufen

- VON MARCUS GEIER Olching - Mit der dritten 1:2-Niederlage aus den vergangenen fünf Spielen verabschiedet sich der SC Olching nun endgültig aus dem Kampf um den Relegationsplatz. Obwohl vor dem Auftritt des SCO beim TSV Gräfelfing die Chancen auf Tabellenplatz zwei als sehr gering eingestuft wurden, machte sich nach dem Abpfiff deutliche Enttäuschung in den Reihen der Olchinger breit.<BR>

"Wir schaffen es einfach nicht, zu kapieren, wann man voll da sein muss. Durch die Emmeringer Niederlage und dem Derby am Samstag gegen Oberweikertshofen hätten wir unsere Chance vielleicht noch einmal bekommen", sagt ein enttäuschter SCO-Trainer Rainer Zott. , "Aber mit dieser Leistung brauchen wir uns nichts vormachen: So haben wir keine Berechtigung eine Liga höher zu spielen." <P>Nur zehn Minuten schafften es die Olchinger Gäste den Gastgebern ihr Spiel aufzuzwingen und kamen durch Fabian Lacher, nach herrlichem Zuspiel von Guido Ziegler, zur verdienten 1:0-Führung. Danach merkte man der Zott-Elf die häufigen Besuche auf dem Olchinger Volksfest unter der Woche mehr als deutlich an. Was auch den Trainer auf die Palme brachte: "Wenn ich sehe dass wir heute einzelne Spieler mitziehen mussten, die körperlich wohl nicht in der besten Verfassung waren, muss ich mich persönlich fragen, ob es wirklich nötig ist, in dieser entscheidenden Phase sechs von sieben Tagen im Bierzelt zu verbringen." <P>Wohl auch wegen den ungewohnt warmen Temperaturen lies die Olchinger Laufarbeit in der ersten Hälfte zusehends nach. Nach dem Seitenwechsel drehten die Hausherren mächtig auf und ließen dem SCO keinen Platz mehr zur Entfaltung. In der 51. Minute glich Luca Pezzia völlig allein stehend vor SCO-Keeper Walkowiak aus. Und nur acht Minuten später war es wieder Pezzia, der mit dem 2:1 für den TSV alle Olchinger Träume platzen ließ. Gräfelfing hat hingegen den Klassenerhalt in der Tasche. <P></P>

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