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Mannschaftsbild: SC Unterpfaffenhofen-G.

Heftige Klatsche

Zorn ist richtig angefressen

Germering – „Das war ein Rückfall in alte Zeiten“. Unterpfaffenhofens Trainer Andreas Zorn war nach der 0:5 (0:1)-Pleite seiner Bezirksliga-Neulinge beim TSV Großhadern ziemlich angefressen.

Bereits zum dritten Mal in dieser Saison haben sich die Aufsteiger wehrlos ihrem Schicksal ergeben. „Das geht einfach nicht. Das ist auch eine Charakterfrage“, wetterte Zorn.

Bis zur Pause war die Welt noch halbwegs in Ordnung. Dennoch lagen die Gäste vor 75 Zuschauern hinten, weil sich Peter Maile und Stefan Stojancevic in der 26. Minute bei einer Ecke uneinig und nicht ganz im Bilde waren. Acht Minuten zuvor hatte sich Korbinian Meßner verletzt und wurde mit Verdacht auf einen Schlüsselbeinbruch ins nahe gelegene Klinikum Großhadern gebracht worden. Meßners Verletzung tat dem SCU zwar mächtig weh, aber eine Erlärung für die Geschehnisse zur Beginn der zweiten Halbzeit gab sie nicht. Innerhalb von knapp zehn Minuten durften die Hausherren durch Michael Pautz (2), Benjamin Zollo sowie Andreas Weber gleich viermal jubeln.

„Wir haben einfach wie beim Boxen das weiße Handtuch geworfen“, wunderte sich Zorn. Zum Glück gab es kurz danach eine Trinkpause, so dass der Übungsleiter seinen Schäfchen wieder ins Gewissen reden konnte. Die Schlussphase brachte Unterpfaffenhofen ohne weiteren Schaden hinter sich. Zorn: „Wenn wir so weitermachen, wird es am Ende der Saison ein böses Erwachen geben.“ Dabei waren die Germeringer nach dem ersten Saisonerfolg vor einer Woche so zuversichtlich angereist.

Quelle: fussball-vorort.de

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