Zweikampfhärte: Daneben erwartet Coach Lorenz von Selvedin Mesanovic (v.) und Co. taktische Disziplin.
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Zweikampfhärte: Daneben erwartet Coach Lorenz von Selvedin Mesanovic (v.) und Co. taktische Disziplin.

Eine Mannschaft im Wandel

1. FC Garmisch-Partenkirchen II: Coach Lorenz will in die Kreisliga

  • VonRedaktion Garmisch-Partenkirchen
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Stefan Lorenz verfolgt klare Ziele. Der Trainer des 1. FC Garmisch Partenkirchen II möchte mit seiner Mannschaft auf lange Sicht in die Kreisliga aufsteigen.

Garmisch-Partenkirchen – Am Gröben hat eine neue Zeitrechnung begonnen. Vorbei sind die Jahre, als der 1. FC Garmisch-Partenkirchen II eine Ansammlung aus Kickern war, die entweder unzufrieden über ihre Nichtberücksichtung bei der Ersten waren, zufällig gerade Zeit und Lust hatten oder zur Aushilfe genötigt wurden. Diese Wandlung ist nicht neu, jetzt setzt man sie restriktiver um.

 „Sie wissen, wie ich ticke, bekommen von mir einen Werkzeugkasten mit.“

Trainer Lorenz über die Spieler

Mit Stefan Lorenz wurde ein Trainer installiert, der klare Ziele verfolgt, den viele Spieler aus dem Jugendbereich kennen. „Sie wissen, wie ich ticke, bekommen von mir einen Werkzeugkasten mit“, sagt der Coach. Zusammen mit der Jugendleitung verfolgt Lorenz zwei Schwerpunkte: Zum einen das Heranführen von U19-Spielern an den Herrenbereich. Heuer betrifft das Fabian Staab, Vincent Finert und Rouven Hagedorn. „Sie sind unsere Perspektivspieler.“

Aber auch die Weiterentwicklung etablierter Kräfte gehört zum Programm, um sie doch näher an den Landesligakader zu schieben. Auch für den Unterbau stehen drei Einheiten pro Woche an. Die Resonanz ist hervorragend, die Spieler merken „die Wichtigkeit jeder Einheit“. Bedeutsam ist dem Coach „verhältnismäßig unabhängig“ zur Ersten Mannschaft zu sein. Sicher rutschen Akteure wie Julian Ademi oder Florian Augscheller mal runter. Dennoch ließe sich die Reserve autark beschicken.

Keine Festlegung auf ein bestimmtes System - Spielermaterial ist ausschlaggebend

Auf ein System möchte sich Lorenz nicht festlegen. Es gebe eine Grundordnung, alles andere sei abhängig vom Spielermaterial. Generell liegt das Augenmerk darauf, relativ hoch zu stehen und auf Raumverschiebungen. Dabei legt Lorenz „viel Wert auf taktische Disziplin“. Bei der Zielsetzung unterscheidet der Coach zwischen einer Saisonvorgabe und mittelfristigen Ambitionen.

Heuer sieht er seine Mannschaft nicht im Kreis der Favoriten, deswegen soll primär die Klasse gehalten werden. Auch weil die Torhüterposition zur Problemzone werden könnte. Gleichwohl soll der Prozess insoweit voranschreiten, dass man mit einem „guten Grundstock“ auf Sicht in der „Kreisliga spielen“ kann. (or)

Kader: Sebastian Bartsack, Dominik Wilsch

Florian Adlwärth, Özkan Özer, Fabian Staab, Dominikus Volk, Berke Tatlici, Vincent Salfner, Julian Ademi, Julian Ritter, Vincent Finkert, Rouven Hagedorn, Florian Augscheller, Lukas Jonietz, Engin Kournatz, Aeyed Hoseyni, Bengin Ahmad Bra, Prince Wusawa, Koray Etekli, Atef Iben Said, Luis Schönach, Hespon Tefsu, Selvedin Mesanovic

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