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Garmisch-Partenkirchen: „Wir müssen sofort nachlegen“ - Albl fordert Vollgas gegen Memmingen

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Von: Oliver Rabuser

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Startelf-Rückkehr? Jonas Schrimpf (Mitte) gehört beim Gastspiel des 1. FC Garmisch-Partenkirchen in Memmingen wohl wieder zur Anfangsformation.
Startelf-Rückkehr? Jonas Schrimpf (Mitte) gehört beim Gastspiel des 1. FC Garmisch-Partenkirchen in Memmingen wohl wieder zur Anfangsformation. © oliver rabuser

Der 1. FC Garmisch-Partenkirchen hat zuletzt überlebenswichtige Punkte gesammelt. Fußballchef Albl nimmt seine Mannschaft jetzt auch gegen den Tabellenletzten in die Pflicht.

Garmisch-Partenkirchen – Mit Siegen gegen Aystetten und Bad Heilbrunn konnte sich der 1. FC Garmisch-Partenkirchen aus dem ganz tiefen Sumpf des Tabellenbodens der Fußball-Landesliga befreien. Allerdings waren die sechs Punkte auch nötig, um überhaupt eine halbwegs vernünftige Ausgangsposition für die restliche Saison zu erarbeiten. Seitens der Vereinsführung fällt der Appell in Richtung Mannschaft deutlich aus:

„Wir müssen sofort nachlegen, sonst waren die beiden Siege nicht so viel wert“, stellt Arne Albl vor dem Duell beim FC Memmingen II an diesem Samstag (12 Uhr) klar.

„Wir brauchen den Dreier, und das muss auch unser Anspruch sein“, ergänzt der Vorsitzende. Lässt man den Blick nach unten kurz aus den Augen, ist die Wirkung des jüngsten Aufwärtstrends durchaus erkennbar. Bei anhaltender Formkurve kann es rasch bis hinauf in den Bereich des oberen Tabellendrittels gehen. Es ist also allerhand möglich. Allein einen Spielverlauf wie im Hinspiel gegen die Oberschwaben will man beim 1. FC nicht mehr erleben. Platzverweise für Dominik Schubert und Florian Langenegger, dazu ein fragwürdiger Strafstoß von einem insgesamt sehr unsicheren Unparteiischen. „Da ist alles zusammen gekommen“, sagt Albl. „Aber das ist Historie. Was zählt ist das Jetzt.“ Bedeutet auch, dass der FCM II keinesfalls mehr so aufgestellt sein wird, wie am dritten Spieltag, als sich allerlei ehemalige U19-Bundesligaspieler in der Aufstellung wiederfanden. Zwar spielt das Regionalligateam gleich im Anschluss gegen den VfB Eichstätt, doch dürfte angesichts der prekären Situation bei den Allgäuern keine Wunderkinder in der Reserve auflaufen.

Albl erwartet die gängige Mannschaft des Landesliga-Schlusslichts. Der FC-Vorsitzende glaubt, dass sich die Garmisch-Partenkirchner diesmal leichter tun werden als in den beiden Vorwochen. „Memmingen will sicher nicht nur das Spiel zerstören.“ Und naturgemäß ist Reaktion gegen mitspielende Gegner ungleich einfacher, als die Spielgestaltung gegen tief stehende Teams. An Optimismus mangelt es generell nicht. Albl erinnert daran, dass die Stimmung innerhalb der Mannschaft auch in der schwierigen Phase gepasst habe. „Aber natürlich ist jetzt alles etwas entspannter.“ Mit Ausnahme der Gesundheit von Jonas Poniewaz und Maximilian Heringer. Beim Flügelspieler lässt eine Zerrung einen neuen Versuch definitiv nicht zu. Heringer hingegen hinkte gegen Heilbrunn nach einem Pressschlag mit dickem Knöchel vom Feld. Das Aufwärmen soll letzte Aufschlüsse geben. Aller Voraussicht nach rücken Jonas Schrimpf und Julian Sachs dadurch in die Startelf.

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