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Nächster Kantersieg

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Von: Oliver Rabuser

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Bejubeln den nächsten hohen Sieg: Die Spieler des 1. FC Garmisch-Partenkirchen (v.l.) Momo Ndiaye, Jonas Poniewaz und Moritz Müller.
Bejubeln den nächsten hohen Sieg: Die Spieler des 1. FC Garmisch-Partenkirchen (v.l.) Momo Ndiaye, Jonas Poniewaz und Moritz Müller. © Oliver Rabuser

Schon wieder wird es deutlich: Der 1. FC Garmisch-Partenkirchen klettert dank eines 6:0-Siegs über den TSV Neuried in der Bezirksliga-Tabelle auf Rang zwei.

Garmisch-Partenkirchen – Der dritte Kantersieg der noch jungen Spielzeit katapultierte den 1. FC Garmisch-Partenkirchen in der Tabelle auf Rang zwei. Doppelpacks von Moritz Müller und Jonas Poniewaz, sowie ein gelungenes Startelfdebüt von Momo Ndiaye und Majid Al-Khafaj ließen die Truppe von Trainer Florian Heringer in puncto Tor- und Punktausbeute mit Topfavorit Haidhausen gleichziehen. Heringer kann zufrieden sein – mit dem Ergebnis, aber auch mit dem sich stetig verbessernden Spiel seiner Mannschaft. „Es hätte einen Tick höher ausgehen können, aber wir haben unsere Chancen sehr gut genutzt“, kommentierte der FC-Coach das deutliche 6:0 gegen den TSV Neuried.

Besonders die Ballsicherheit seiner Elf gefiel dem 38-Jährigen. „Seiten mit Tempo verlagert und Ball gut laufen lassen.“ Zu monieren war lediglich die anfängliche latente Ungeduld beim Einsetzen der Zielspieler. Doch auch das gelang nach dem Seitenwechsel besser. „Da war es so, wie ich es mir vorstelle“, betonte Heringer.

Beim 1:0 setzte Sandu Poplacean gekonnt seinen Kopf ein, als er eine Flanke von Jonas Schrimpf aus dem Halbfeld in die Maschen verlängerte. Für Poplacean ein ungewohnter Moment, doch allemal hübsch anzuschauen. Dadurch schmerzte auch Al-Khafajis verpasster Treffer nicht mehr. Der Schuss des Mittelfeldakteurs wurde kurz vor dem langen Pfosten noch geklärt. Ungeachtet der Torausbeute passte es aber bei Al-Khafaji. Gleiches galt für Ndiaye, dessen Ballkontrolle den 1. FC nach vorne brachte. „Beide haben ein sehr gutes Spiel gemacht“, bewertete Heringer die Leistung seiner Bezirksliga-Debütanten.

Ein solches Lob hätten viele Kicker der Heimelf verdient gehabt. Schrimpf etwa, der durch gute Aktionen auffiel, zudem mit einen Steckpass auf Müller das zweite Tor auflegte. Der Stürmer brauchte nur noch Keeper Dominik Gleißner zu umspielen – 2:0. Damit war der Elf aus dem Würmtal praktisch der Zahn gezogen. Neuried vermochte einzig in der Anfangsphase dagegenzuhalten. Und in einer Szene kurz vor dem 3:0. Müller vergab aussichtsreich, der FC schluderte beim Umschaltspiel, aber Florian Adelwärth verhinderte den Anschlusstreffer der Gäste. „Ein Schlüsselmoment für uns“, räumte der Coach ein.

Fortan lief es wie am Schnürchen. Jonas Poniewaz schraubte sich durch seine Saisontore sieben und acht auf den dritten Platz der Torjägerliste – hinter Müller (12) und Haidhausens Gilbert Diep (10). Der 23-Jährige profitierte von einem Zuspiel aus der eigenen Hälfte, bei dem er seine Geschwindigkeit perfekt nutzen konnte, sowie von Müllers Querablage. Danach trafen noch Julian Bittner nach starker Zuarbeit von Jakob Jörg sowie Müller.

Müller und Poniewaz seien in „sehr guter Form“, stellt Coach Heringer fest, das liege aber auch an den guten Pässen von den Aufbauspielern: „Sie bekommen das nötige Futter.“

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