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Winterneuzugang Jonas Reitel (r.) tanzt mit Loshi Valmir und Momo Diaby.

Landesliga

Trainingsauftakt im Schneegestöber für den FC Garmisch-Partenkirchen

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Der Winter ist längst nicht vorbei, für die Kicker des 1. FC Garmisch-Partenkirchen aber die Pause: Im Schneegestöber hat der Landesligist unter Trainer Christoph Saller die Vorbereitung für die zweite Saisonhälfte aufgenommen.

Fast der gesamte Kader war am Montagabend auf den Kunstrasenplatz im Stadion am Gröben gekommen, inklusive der drei Winter-Neuzugänge Florian Langenegger, Jonas Reitel und Sebastian Schwinghammer.

Weitere Transfers wird es nicht geben, betont Sportvorstand Arne Albl. Defensivspezialist Maximilian Schulz von Bayernligist TuS Holzkirchen bleibt aber ein heißer Kandidat für die nächste Saison, wenn das erklärte Ziel Nichtabstieg erreicht wird. Der 1. FC, aktuell auf Rang zwölf mit zwei Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz, will den Klassenerhalt auf direktem Wege schaffen – und für dieses Ziel ging es bei der ersten Freilufteinheit zur Sache: Fitnesstrainer Axel Hof überprüfte per Beep-Test (siehe Kasten) die aktuelle konditionelle Verfassung der Spieler.

Mit dem Ergebnis zeigte sich Coach Saller in der Ansprache vor dem abschließenden „Gspielettl“ nicht zufrieden: Einige lagen mit ihren Leistungen deutlich unter dem Durchschnitt. „Das geht nicht. In zwei Wochen werden wir den Test wieder machen. Und da muss es besser sein.“

Der eine oder andere Spieler im Kader hat in Sachen Kondition also noch Nachholbedarf, hat das in der Winterpause durch den Trainerstab angeordnete individuelle Fitnesstraining vernachlässigt. „Da müssen die Spieler, die noch nicht die erforderlichen körperlichen Voraussetzungen haben, etwas mehr tun“, sagt Saller. Er fordert, dass die Defizite eigenverantwortlich aufgearbeitet werden.

Wenn es in zwei Wochen auf dem Kunstrasen wieder „beept“, wird der Coach keine Nachsicht mehr walten lassen: Spieler, die dann schwache Fitnesswerte aufweisen, dürften in den Planungen des Trainers erst einmal keine besondere Rolle spielen. Denn Fußball ist zunächst einmal ein Laufspiel – und die Ausdauerleistung kann in Spielsituationen entscheidend sein, wie auch Torwarttrainer Josef Zech bemerkt: „Mit mehr Fitness hast Du auch mehr geistige Frische.“ Bei der Leistungsdichte in der Liga können genau diese Nuancen den Unterschied machen. Wer wegen Erschöpfung in der Schlussphase beispielsweise einen Stellungsfehler begeht, kann damit im schlechtesten Fall eine Niederlage besiegeln.

Außerdem braucht Saller die Fitness seines Kaders dringend für die beabsichtigten Neuerungen in der Spielweise: „Wir werden an taktischen Veränderungen arbeiten und andere Varianten einstudieren.“ In die Karten will sich der Trainer nicht schauen lassen. „Welche das sind, sage ich jetzt nicht.“

Am morgigen Freitag (20 Uhr) steht nach den Trainingseinheiten bereits der erste Praxistest bevor: Der 1. FC erwartet den klassengleichen TSV Grünwald – in der parallelen Südost-Gruppe der Landesliga immerhin Tabellenvierter. Coach Saller will diese Partie „nicht überbewerten“, aber auch „nicht verlieren“. Er ist einfach froh, dass der Ball überhaupt schon auf dem Kunstgrün rollen kann. Dabei spricht er der Gemeinde Grainau großes Lob aus. Sie hat die Fußballer mit der Schneefräse beim Herrichten des Platzes „hervorragend unterstützt“. Sollte bis Freitag ordentlich Neuschnee kommen, können die Spieler erste körperliche Defizite ja auch an der Schneeschaufel aufarbeiten.

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