Wird zum Start fehlen: Levent Karaca vom SV Ohlstadt.
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Wird zum Start fehlen: Levent Karaca vom SV Ohlstadt.

„Kontinuierlich gesteigert“

Karaca wir Ohlstadt fehlen - FC Garmisch-Partenkirchen verschiebt Test

  • vonOliver Rabuser
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So viele haben darauf gewartet. Sehnsüchtig: den Saisonstart, respektive die Wiederaufnahme des Spielbetriebs im Amateurfußball. Nun ist er da.

Landkreis – Am Wochenende des 19. und 20. September wird gespielt. Nach dem überraschend plötzlichen Einlenken der Politik stehen viele Klubs vor der Herausforderung, in der verbleibenden Woche ein Hygienekonzept für die Zuschauer zu erstellen. Auf sportlicher Ebene besteht nach gut zehnwöchiger Vorbereitung eine letzte Möglichkeit zum Form-Check, die die meisten Teams aus dem Landkreis an diesem Wochenende auch nutzen.

So testet der TSV Murnau wie berichtet am Samstag beim ESV Penzberg (18 Uhr). Vor dem Punktspielkracher beim SV Uffing am Sonntag, 20. September, treibt Coach Tim Schmid insbesondere die Anfälligkeit der Defensive um. „Wir bekommen zu leicht unsere Gegentore, das zieht sich durch die gesamte Vorbereitung“, sagt Schmid nach der 0:3-Niederlage gegen den stärkeren Penzberger Vertreter 1. FC.

Der SV Uffing empfängt mit beiden Teams am Samstag ab 15.30 Uhr den TSV Bernbeuren an der Rigistraße.

Beim SV Ohlstadt hätte Jan Tischer gegen den SV Polling (Sonntag, 16 Uhr) nur zu gerne die vermeintliche Startelf für das Heimspiel gegen Peißenberg auflaufen lassen. Doch zog sich Außenverteidiger Levent Karaca im Training eine Zerrung zu. Zudem fehlt Matthias Kaindl einmalig, Laurin Dotzer muss vier Wochen mit verletztem Sprunggelenk pausieren. Für Maximilian Schwinghammer ist ob seiner Meisterschule in Sachsen aktuell kein Startleiberl vorgesehen. Zu allem Überfluss plagt Simon Nutzinger nunmehr wieder die bereits ausgeheilt geglaubte Zehenverletzung. „Das tut richtig weh“, bedauert Tischer. Gute Laune bereitet dem Coach hingegen der bevorstehende Start. Von Beginn an war der SVO eines derjenigen Teams, die unbedingt und schnellstmöglich wieder spielen wollten. „Jetzt machen Training und Testspiele endlich wieder Sinn“, sagt Tischer.

Der Kreisklassen-Spitzenreiter WSV Unterammergau hat nur eine kurze Fahrstrecke vor sich. Er möchte vor dem anspruchsvollen Auftakt in Antdorf erst einmal in Rottenbuch gegen die Spielgemeinschaft Wildsteig/Rottenbuch (Sonntag, 15 Uhr) die 2:3-Niederlage in Ohlstadt vergessen machen.

Eine Klasse tiefer überprüft die SG Oberau/Farchant die erhoffte Aufstiegsform im Nachbarschafts-Klassiker gegen den SV Eschenlohe.

Beim 1. FC Garmisch-Partenkirchen verschiebt sich die Generalprobe derweil um eine Woche. Denn in der Landesliga sind für das kommende Wochenende ausnahmslos Nachholspiele angesetzt, der 1. FC aber ist in Sachen ausgetragener Partien im Soll – bleibt aber nicht untätig. Das Team vergleicht sich mit Ligakonkurrent Gilching. Man habe sich, was die Ligen betrifft, bei den Sparringspartnern „kontinuierlich gesteigert“. Ein Landesligist zum Abschluss sei daher „ideal“, glaubt Christoph Saller. Für dieses Wochenende gab der Coach seiner Mannschaft trotz anfänglicher Suche nach einem weiteren Gegner gerne frei. „Wir hatten jede Woche ein Spiel, da schadet eine Pause nicht.“ Die eigentlich geplante Partie bei Eintracht Karlsfeld setzte man angesichts der weiten Anfahrt und noch geschlossener Sanitäreinrichtungen kurzerhand ab. OLIVER RABUSER

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