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Familie first : Christoph Saller feiert am Samstag die Taufe seiner Tochter – Fußball gespielt wird am Sonntag.

Spiel gegen SV Egg findet am Sonntag statt

1. FC Garmisch-Partenkirchen: Taufe geht vor Heimspiel

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Der 1. FC Garmisch-Partenkirchen zuhause an einem Sonntag? Da muss man weit zurückblättern. Zumindest, was Punktspiele am Gröben angeht.

VON OLIVER RABUSER

Garmisch-Partenkirchen – In der Abstiegsrelegation im Frühsommer war der Turnus Donnerstag/Sonntag ohne Alternative. Den Grund für die gewohnte Anstoßzeit liefert Christoph Saller selbst. Respektive dessen Tochter. Die nämlich wird am Samstag kirchlich getauft. Im Anschluss geht’s ins Sportheim am Gröben zur Feier. Auch hier trifft das Attribut alternativlos zu. Denn, wo sonst sollte Saller, der Ober-FCler feiern, als an jenem Ort, an dem er – ein paar Jahre in Oberau ausgenommen – seine komplette Karriere als Fußballer und Trainer zugebracht hat und es wohl auch noch einige Zeit tun wird. „Macht ja keinen Sinn, wenn man nicht ins Sportheim rein kann“, kommentiert Saller augenzwinkernd die Verlegung.

Am Tag nach der familiären Komponente ruft dann aber unweigerlich die Pflicht. Der 1.FC empfängt mit dem SV Egg an der Günz den unmittelbar hinter ihm stehenden Tabellennachbarn. Angesichts eines Vorsprungs von vier Zählern eine gute Gelegenheit für die Hausherren, die untere Tabellenhälfte erheblich zu distanzieren. Doch erwartet Saller einen ebenbürtigen Gegner, der gute Ergebnisse gegen vermeintlich bessere Teams erzielt hat. Und zu diesem Zirkel zählen die Werdenfelser in dieser Spielzeit nun einmal. Dank augenscheinlicher Probleme gegen Mannschaften aus der unteren Region des Klassements relativiert sich der bisherige Saisonverlauf der Allgäuer gleichwohl.

Saller verweist auf eine starke Offensive der Egger. „Sie haben mehr Tore geschossen als wir“, streicht er das Faustpfand der Gäste heraus. Die Last des Toreschießens verteilt sich auf das gesamte Team, wenngleich Kicker wie Simon Schropp oder Manuel Schedel dem Team die individuelle Note verleihen, wenn es um das Entscheiden von Partien geht. „Egg ist mit uns zu vergleichen“, urteilt Saller. Wobei der Coach bei seiner Angriffslinie aktuell „ein Loch“ in der Formkurve ausgemacht hat. Sprich Ladehemmung. „Ist aber normal bei so jungen Spielern.“ Zum Dauerzustand sollte die Flaute freilich nicht werden. „Wir müssen langsam wieder in die Spur finden“, stellt der 45-Jährige klar.

Achillesferse der Egger ist bei 30 Gegentoren fraglos die Defensive. „Sie werden uns Möglichkeiten geben, und wir werden Ansätze finden“, davon ist Saller überzeugt. Einmal mehr dreht sich alles um die Konstanz. So fand der Coach den ersten Abschnitt in Kaufbeuren „nahe an dem“, was er sich auf fußballerischer Ebene vorstellt. „Ball schnell bewegt, Räume gut genutzt“, fasst er zusammen. Hingegen sei das Team nach Seitenwechsel zu sehr auf den Gegner fokussiert gewesen, nur weil der plötzlich in Rückstand liegend höher anlief. „Hat viel mit Abgebrühtheit und Ruhe zu tun“, das weiß Saller aus eigener Erfahrung. Seine Mannschaft sei diesbezüglich noch „etwas gebrandmarkt“ vom Vorjahr. „Das ist in den Köpfen bisweilen schon immer noch sehr präsent“, stellt der Coach klar. „Aber mit jedem Sieg werden wir abgebrühter.“

Wenig Freude bereitet ihm, dass er einige Zeit auf Stefan Durr wegen einer Daumen-Operation verzichten muss. Im Tor des 1.FC steht nach längerer Pause mal wieder Andreas von Mücke. „Er hat sich das verdient“, erklärt Saller der Wechsel.

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