Als Backup am Gröben : Keeper Hansi Huber. foto: or

Pleite gegen Eintracht Karlsfeld

Trotz nächster Niederlage: Keine Besorgnis bei Garmisch-Partenkirchen

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Mit 1:2 ist auch das zweite Testspiel des 1. FC Garmisch-Partenkirchen verloren gegangen. Besorgnis ruft das Ergebnis beim Südost-Landesligisten Eintracht Karlsfeld aber nicht hervor.

Garmisch-Partenkirchen – „Man sieht, dass es grundsätzlich passt“, urteilt Trainer Christoph Saller, wohlwissend, dass sich die Vorbereitung wieder in die bereits in zweieinhalb Wochen beginnende Punkterunde hineinziehen wird.

Dem 1. FC fehlte urlaubsbedingt ein knappes Dutzend Kicker, die mutmaßlich um die Stammplätze mitspielen werden. Unter der Woche vervollständigt sich der Kader wieder sukzessive. Saller trat in Karlsfeld mit einer absoluten Notbesetzung an, schickte im zweiten Abschnitt sogar ein Trio an A-Jugendlichen ins Gefecht. Dennoch hätten die Gäste nicht verlieren müssen. „Die Chancen zum Ausgleich waren da“, bekräftigt Saller. Es reichte nur zu einem Treffer von Talent Julian Bittner.

Zu Beginn hatte der 1. FC Laufbereitschaft vermissen lassen. „Dampfiges Wetter, hartes Training“ – Saller sah großzügig darüber weg. Weniger gefiel dem Coach, dass im Spiel nach vorne lange Zeit die „letzte Präsenz“ gefehlt habe. Von den Neuzugängen waren lediglich Jonas Schrimpf und Maximilian Heringer verfügbar. Dafür konnte Saller einen alten Bekannten begrüßen: Hansi Huber, in der Bezirksliga zweiter Torhüter beim 1. FC, sprang aufgrund der personellen Situation kurzerhand ein und löste Andreas von Mücke nach gut einer Stunde ab. Grundsätzlich ordnet Saller die Zahl der Torhüter als ausreichend ein. Doch sei Huber ein „verlässlicher Backup“, dessen Spielerpass bis auf Weiteres am Gröben bleibt. Der 31-Jährige werde aber „nicht in den Kader rutschen“.

Ein Thema, das bei Felix Habersetzer vom Tisch ist. Der frühere Regionalliga-Kicker entschied sich trotz intensiver Kontakte zum 1. FC und des verpassten Bezirksliga-Aufstiegs des ASV Habach für einen Verbleib beim Heimatverein. Ungeachtet dessen stehen in den nächsten Tagen weitere Gespräche mit potenziellen Neuzugängen an. Eine kleine Prognose wagt Saller: „Kann sein, dass noch zwei Leute zu uns stoßen.“  or

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