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Zurück in der Ersten Mannschaft: Michel Naber (r.) hat mit starken Leistungen in der Reserve des 1. FC auf sich aufmerksam gemacht. Gegen den FV Illertissen II steht er als Linksverteidiger in der Startelf des Landesliga-Teams.

Gegen die Geister der Vergangenheit

1. FC will sich in Illertissen für Vorjahres-Klatsche revanchieren

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Allmählich hat sich der Groll verzogen. Ob die Entscheidung des Linienrichters, vergangene Woche in der Schlussminute den umstrittenen Siegtreffer für den SC Ichenhausen anzuerkennen, richtig oder falsch war, lässt sich weder aufklären noch revidieren.

Garmisch-Partenkirchen– Beim 1. FC Garmisch-Partenkirchen richtet sich der Blick nach vorne. Wartet mit der Reserve des

FV Illertissen doch an diesem Sonntag (14 Uhr) bereits die nächste Herausforderung auf die Landesliga-Fußballer.

Die Erinnerungen an das bislang letzte Duell mit dem FVI sind keine schönen. Mit jeder Menge Aufstiegseuphorie und starken Ergebnissen im Gepäck fuhr der 1. FC vergangene Saison nach Illertissen. Das Team wähnte sich in der Lage, den nächsten Schritt in Richtung Tabellenspitze zu gehen. Eine fatale Fehleinschätzung. Eine 2:5-Watschn kassierten die Garmisch-Partenkirchner.

Desillusioniert kehrten sie an den Gröben zurück – und rutschten in der Folge bis auf den Relegationsplatz ab.

Christoph Saller hat die Partie in Illertissen nicht vergessen. Von der „Kehrtwende zum Negativen“ spricht der Trainer des 1. FC. Allein das Zustandekommen der Niederlage war kurios. Sechsmal schoss der FVI aufs Tor, traf dabei fünfmal von teils skurrilen Positionen. Für Saller kein Zufall. Vielmehr ein Indiz der Stärke. „Das ist die Qualität dieser Mannschaft, sie macht aus solchen Chancen ihre Tore.“

Saller erkennt bessere Mentalität

Und dennoch: Eine Wiederholung der Geschehnisse hält der 45-Jährige für ausgeschlossen. Zwar besitze die Regionalliga-Reserve aufgrund starker Jugendarbeit stets eine technisch wie taktisch top-ausgebildete Mannschaft, jedoch kommt der 1. FC anders daher als noch im Vorjahr. Insbesondere die Mentalität der Werdenfelser hat sich gebessert. „Unsere jungen Spieler wollen unbedingt gewinnen“, betont Saller. „Und das immer.“ Diese Einstellung sei in jedem Training spürbar.

In der vergangenen Woche konnte sich der Trainer allerdings kein Bild vom Zustand seines Teams machen. Familienurlaub am Gardasee stand an für Saller. Über die Geschehnisse am Gröben war er dennoch bestens informiert. So erfuhr er etwa, dass er seine Viererkette gegen Illertissen wird umstellen müssen. Das Fehlen von Leon Brudy war schon länger bekannt, unvorbereitet traf ihn die Verletzung von Florian Scheck. Der Innenverteidiger leidet unter einem Muskelanriss im Oberschenkel. Nichts Gravierendes. Jedoch will der FC eine Verschlimmerung verhindern. „Wir lassen Flo lieber einmal draußen, als dass er uns mehrere Wochen fehlt.“

Schecks Vertreter steht mit Christoph Schmidt ziemlich sicher fest. Zwar nennt Saller auch Peter Auer als möglichen Ersatzmann. Doch geben Spielpraxis und Trainingsbeteiligung wohl den Ausschlag pro Schmidt. „Peter hat noch Rückstand“, sagt Saller. Michel Naber wird links hinten anstelle von Brudy auflaufen. Nach auffällig guten Leistungen zuletzt in der Reserve die logische Lösung. Sonst bleibt alles beim Alten. Lediglich in vorderster Front buhlen weiterhin vier Angreifer um drei Plätze. In Illertissen könnte Jonas Schrimpf in die Startelf rücken. Jonas Poniewaz droht hingegen die Ersatzbank.

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