+
Torschützen unter sich: Majed Al-Khafaji (l.) freut sich mit Martin Floß (r.).

Aufsteiger zurück im Geschäft

Al-Khafaji vom SV Uffing: Erst Elfer-Fehlschuss, dann Siegtor

  • schließen

Sie leben noch. Die Fußballer vom SV Uffing melden sich mit einem 2:0-Sieg in Waldram zurück im Kampf um den Kreisliga-Klassenerhalt.

Waldram – Von einem Befreiungsschlag zu sprechen, wäre womöglich übertrieben. Dafür steht der SV Uffing noch immer zu tief im Tabellenkeller der Kreisliga. Ganz sicher aber war das 2:0 bei der DJK Waldram für den SVU ein enorm wichtiger Erfolg auf dem Weg zum erhofften Klassenerhalt. „Aber nicht nur in Bezug auf die Tabelle“, betont Thomas Neumeier. „Auch hinsichtlich der Moral innerhalb der Mannschaft.“

Das Schöne: Der Sieg war verdient. Zwar hatte Waldram unter der Woche mit dem Sieg in Egling den zweiten Erfolg in Serie geholt und reichlich Selbstvertrauen getankt – doch spürte Neumeier schon beim Treffpunkt, dass an diesem Tag etwas zu holen war. „Alle waren voll konzentriert und fokussiert“, schildert Uffings Trainer seine Eindrücke, die sich im Spiel auch größtenteils bestätigten. „Wir wollten einfachen Fußball spielen – und das ist uns auch gelungen.“

Gute Uffinger Chancen

Schon vor dem 1:0-Führungstreffer durch Martin Flöß nach einer guten halben Stunde hatten die Gäste ein paar gute Möglichkeiten. Stefan Resch setzte sich stark durch, spitzelte das Leder aus spitzem Winkel auch noch an Waldrams Torhüter Markus Kresta vorbei, doch der Ball trudelte parallel der Torlinie entlang bevor er geklärt wurde. Bei der zweiten Situation legte sich Felix Hoffmann den Ball etwas zu weit vor. Beim Führungstreffer klappte dann alles vorzüglich. Christoph Seidl passte durch die Schnittstelle der DJK-Abwehr und Flöß lupfte das Spielgerät über Kresta hinweg in die Maschen. „Ein richtig schöner Angriff“, lobt Neumeier.

Kurz vor der Halbzeitpause ergab sich sogar die Möglichkeit zu erhöhen, als Hoffmann von Waldrams Schlussmann im Strafraum von den Beinen geholt wurde. Majed Al-Khalfaji trat zum Elfmeter an, scheiterte aber an Kresta. „Ein kleiner Nackenschlag“, räumt Neumeier ein. Doch bewies der SVU Teamgeist und Moral. „Die Jungs haben Majed sofort aufgebaut und sich nicht sonderlich von dem Fehlschuss beeindrucken lassen.“ In Halbzeit zwei drückte Waldram ordentlich aufs Gaspedal, die Gäste konnten sich in dieser Phase nur mit Befreiungsschlägen retten. „Aber nach zehn Minuten war das überstanden und wir hatten auch wieder gute Chancen“, sagt Neumeri. Allen voran Al-Khafaji, der seinen dritten Versuch zum 2:0 versenkte. „Das Tor wollte er unbedingt machen.“ Der Auswärtssieg – er war perfekt. Und beim SVU blicken sie nun zumindest wieder etwas freundlicher auf die Tabelle.

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Trotz einigen Wacklern: TSV Murnau ringt den FC Stern München II nieder
Edi Koller hat kein Problem mit durchwachsenen Auftritten. Wer so oft so gut spielt wie die Murnauer Fußballerinnen bisher in der Bezirksoberliga, der darf auch einmal …
Trotz einigen Wacklern: TSV Murnau ringt den FC Stern München II nieder
Drei Teams auf Platz eins: Unterammergau im Fußball-Rausch
Damit hatte wirklich niemand gerechnet. Zur Winterpause führt der WSV Unterammergau die Kreisklasse an. Doch nicht nur bei der Ersten läuft‘s. Auch Reserve und U19 …
Drei Teams auf Platz eins: Unterammergau im Fußball-Rausch
Ohne Knipser - 1. FC GAP II vergibt beste Chancen
Hört man Valmir Loshi zu und kennt das Ergebnis nicht, geht man unweigerlich von einem Kantersieg des 1. FC Garmisch-Partenkirchen II aus.
Ohne Knipser - 1. FC GAP II vergibt beste Chancen
Veicht und Schandl beenden Unterammergauer Serie
Der TSV Benediktbeuern bleibt der Angstgegner ist für den WSV Unterammergau. Die Gäste brachten dem bis dato ungeschlagenen Spitzenreiter die erste Saisonniederlage bei.
Veicht und Schandl beenden Unterammergauer Serie

Kommentare