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Benediktbeuerns Torhüter Sebastian Rieder schnappt sich den Ball.

Beim 1. FC Garmisch ist die Luft raus

1. FC Garmisch-Partenkirchen - Der 1. FC Garmisch-Partenkirchen kommt gegen Benediktbeuern nur zu einem 1:1 –Trainer Saller bemängelt „pomadigen Auftritt“.

Beim 1. FC Garmisch-Partenkirchen ist die Luft raus. Das wurde in der Kreisliga-Partie gegen den TSV Benediktbeuern mehr als deutlich. Trainer Christoph Saller geißelte das Spiel seiner Fußballer nach dem mageren 1:1 gegen den abstiegsbedrohten Gast als „pomadigen Auftritt“.

Benediktbeuerns Coach Ferdinand Klingelhöfer hatte sein Team eigentlich auf einen dominanteren 1.FC vorbereitet. Der aber ließ den Gegner sehr freizügig gewähren. Mit dem Ball am Fuß waren die Platzherren durchaus zum Offensivspiel gewillt. Doch lange behaupteten sie ihn nicht. Denn die vielen weiten Bälle ohne erkennbaren Abnehmer haben mit der eigentlichen Spielweise des FC eben eher weniger gemein.

Hektische Situationen prägten daher das Geschehen über weite Strecken. Die Qualität der Pässe passte nicht zum Kreisliga-Niveau. Rang sich der 1.?FC dann doch einmal zum Kombinationsspiel durch, wurde es tatsächlich sofort gefährlich. Nedim Pekhamarat zielte nach einem Spielzug über Hannes Mohr und Valmir Loshi knapp am Pfosten vorbei. Auf der anderen Seite stellte Marco Friedrich den stets mitspielenden und deswegen weit vor seinem Tor stehenden FC-Keeper Hannes Eichschmid mit zwei Lupfern aus größerer Distanz auf die Probe. Die bestand der Schlussmann beide Male.

Beim dritten Angriff der Benediktbeuerer allerdings erwischte es Eichschmid. Zugegeben: Da passte alles aus Sicht der Gäste. Mohr verlor im Mittelfeld einen unnötigen Zweikampf, Benedikt Guggemos zog, ohne lange zu schauen oder großartig zu überlegen, ab. Sein Schlenzer senkte sich unhaltbar hinter dem FC-Torhüter unter die Querlatte – 0:1. Kurz zuvor hatten die Hausherren schon einmal Glück gehabt: Franzi Rest entschied sich aus halbrechter Position für die kurze Ecke, Eichschmid parierte. Den folgenden Eckball köpfte Florian Ketterl an den Querbalken. „Ein guter Gegner schießt uns ab“, kommentiert Saller.

Benediktbeuern war dazu nicht in der Lage. Im Gegensatz: Die Gäste leisteten sich einen entscheidenden Patzer. Zwei Minuten nach dem Führungstreffer. Pekhamarat legte auf rechts hinaus zu Koray Etekli, der den Ball stramm ins Sturmzentrum beförderte, wo Stefan Durr nur noch den Fuß hinhalten musste – 1:1.

Die Vorarbeit zweier A-Jugendlicher steht für die künftige Ausrichtung des Vereins. „Das ist der Weg, den wir einschlagen“, stellt Saller klar. Zum Samstag fiel ihm dann nur noch ein sehr treffendes Fazit ein: „Gott sei Dank nicht verloren“.

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Quelle: fussball-vorort.de

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