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Defensiv gut, offensiv mau

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Von: Oliver Rabuser

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Ohlstadts Tobias Stadler (r.) ist vor seinem Deisenhofener Gegenspieler am Ball und schlägt den Ball weg.
Angriff abgewehrt: Ohlstadts Tobias Stadler (r.) ist vor seinem Gegenspieler am Ball und klärt die Situation. © Oliver Rabuser

Im ersten Spiel nach dem Abgang der Trainer Jan Tischer und Michael Koller hat der SV Ohlstadt gegen den FC Deisenhofen eine ansprechende Leistung geboten, ging aber dennoch als Verlierer vom Platz.

Ohlstadt – Das erste Spiel nach Jan Tischer und Michael Koller endete nicht überraschend mit einer Niederlage. Titelaspirant FC Deisenhofen II präsentierte sich den eigenen Ambitionen entsprechend und schnappte sich durch den 2:0-Erfolg verdientermaßen den Aufstiegs-Matchball.

Dennoch zeigte man sich im Lager der Gastgeber nicht unzufrieden. „Der Fitnessstand hat eine gute zweite Halbzeit verhindert“, bilanzierte Abteilungsleiter Florian Müller. „Aber man hat bei einigen das Aufbäumen gesehen.“ Interimscoach Stefan Frombeck fand, dass man sich für „unsere Verhältnisse gut verkauft“ hat. Immerhin stand die Abwehr großteils so sicher, dass sich die Deisenhofener anmotzten.

Und wie wäre der Nachmittag verlaufen, hätte Michael Guglhör den Ball in der Anfangsphase nach feinem Zuspiel von Luis Frombeck ins Tor anstatt an den Außenpfosten befördert? „Dann wär es ein ganz anderes Spiel geworden“, davon ist Müller überzeugt. Hätte, hätte, Fahrradkette. Hingegen waren es die Gäste, die nach einem Eckball in Führung gingen. Sowohl Entstehung, als auch Verteidigung gingen auf die Kappe der SVO-Hintermannschaft aufgrund mangelnder Kommunikation. Ohlstadt antwortete mit einem Flachschuss von Matthias Kaindl, der knapp das Ziel verfehlte.

Knackpunkt der Partie war der Auftakt im zweiten Akt. Fabian Giesen entschied einen Zweikampf für sich, bei dem Franz Leis mit Schmerzen liegen blieb. Der Diagonalball des Deisenhofener Torjägers landete genau auf dem Fuß von Evrad Ngeukeu – 0:2. Ohlstadt stand im Prinzip gut, zwang die Gäste immer wieder zum Spiel in die Breite, oder nötigte sie gar zu weiten Bällen. Das Protokoll eigener Aktivitäten hatte dagegen nur wenige elektrisierende Momente zu bieten. Frombeck erläuterte, dass man trotz des Rückstands weiter nur tief anlaufen wollte, da der FC die sich bietenden Räume zu nutzen gewusst hätte. Dadurch blieben ein Schuss von Bernhard Kurz, der deutlich am langen Pfosten vorbei zischte, sowie eine Direktabnahme von Tobias Reißl über die Querlatte die einzig halbwegs aussichtsreichen Möglichkeiten gegen eine sichere Gäste-Defensive. OLIVER RABUSER

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