Ruhe bewahren: Die Bad Kohlgruber Defensive um (v. l.) Torwart Nicolas Franz, Maximilian Angerer und Florian Kratz muss stabiler stehen als in den vergangenen Wochen.
+
Ruhe bewahren: Die Bad Kohlgruber Defensive um (v. l.) Torwart Nicolas Franz, Maximilian Angerer und Florian Kratz muss stabiler stehen als in den vergangenen Wochen.

Schlusslicht vor nächster großer Herausforderung

FC Bad Kohlgrub: „Die Jungs ziehen trotz der miserablen Situation top mit“

  • VonAndreas Kögl
    schließen

Bereits am heutigen Freitagabend (19 Uhr) eröffnet der FC Bad Kohlgrub mit dem Gastauftritt beim FC Real Kreuth den neunten Spieltag der Fußball-Kreisliga 1.

Bad Kohlgrub - FC-Trainer Oliver Pajonkowski will dabei versuchen, soweit es geht, die gleiche Formation wie in der Vorwoche (1:6 in Ohlstadt) aufs Spielfeld zu schicken. „Allerdings stehen da noch ein paar Fragezeichen dahinter“, berichtete er nach dem Abschlusstraining am Mittwochabend. „Maximilian Angerer und Thomas Lory sind krankheitsbedingt noch etwas angeschlagen, da müssen wir abwarten wie es bis Freitag aussieht. Florian Kratz fällt nach seiner Verletzung aus dem Ohlstadt-Spiel ja eh aus.“

Wenn von den „Big Five“ gesprochen wird, dann denken die meisten Menschen unweigerlich an Afrika und Safari. Doch im Fall des FC Bad Kohlgrub geht es nicht um Elefant, Nashorn, Büffel, Löwe und Leopard, sondern um die Vereine, die die ersten fünf Plätze der Liga einnehmen und da macht Real Kreuth das Quintett am Freitagabend voll. Gegen alle anderen Vereine, die die Spitze der Kreisliga 1 verkörpern, musste Pajonkowski mit seinem Team schon antreten und auch böse Niederlagen einstecken. Zum Auftakt gab es ein 0:6 in Deisenhofen zu verdauen, das gleiche Ergebnis stand auch bei Spitzenreiter TSV Murnau auf der Anzeigetafel. In Habach hagelte es dann sogar eine 1:10-Pleite, und beim Derby in Ohlstadt war es vergangene Woche ein 1:6.

In Kreuth hofft Bad Kohlgrubs Übungsleiter nun natürlich darauf, sich diesmal besser aus der Affäre ziehen zu können. „Die Jungs hätten es sich jedenfalls absolut verdient“, meint Pajonkowski. „Sie ziehen im Training trotz der miserablen Situation immer noch top mit.“ Dennoch liefen die Partien seiner Elf aktuell immer gleich ab: Über weite Strecken kann der FC ganz ordentlich mithalten, kassiert dann aber zu mehr als ungünstigen Momenten Gegentore, von denen er sich im Anschluss nicht mehr erholt.

Die Gastgeber, die von einem großen Teil der Konkurrenz als Mitfavorit gehandelt werden, stuft auch Pajonkowski ganz vorne ein. „Das ist inzwischen über Jahre hinweg fast die gleiche Mannschaft, die sich darüber hinaus noch punktuell verstärkt hat. Ein eingeschworener Haufen, den wohl gerade deshalb viele mit auf dem Zettel haben.“ Ein äußerst dickes Brett, dass die Bad Kohlgruber da zu bohren haben. ANDREAS KÖGL

Auch interessant

Kommentare