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Oliver Pajonkowski hat sich mit seiner Mannschaft auf Rang zwei vorgearbeitet.

„Für Kabinettstückchen oder Zaubereien gibt es keinen Grund“

Pajonkowski hält trotz Oktober-Serie den Ball flach

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15 Punkte und 21:5 Tore – die Oktober-Bilanz des FC Bad Kohlgrub ist beeindruckend.

Bad Kohlgrub – Gegen die SG Oberhausen/Weilheim will Trainer Oliver Pajonkwoski an diesem Samstag (14.15 Uhr) die Serie der Ammertaler fortsetzen. Sein Plan ist simpel: „Wir müssen uns nur weiter auf das konzentrieren, was wir in den vergangenen Partien gemacht haben“, betont der Coach. Das wäre: einfachen Fußball spielen. „Für Kabinettstückchen oder Zaubereien gibt es keinen Grund.“ Beherzigt sein Team diese Vorgabe, ist Pajonkowski nicht bange. „Dann können wir in dieser Liga jeden Gegner schlagen.“

Dass die SG aus dem Nachbarlandkreis am Tabellenende der Kreisklasse steht, überrascht den FC-Coach. Belegten die Oberhauser – damals noch eigenständig – doch in den vergangenen Jahren die Plätze drei und vier. Seit dem Zusammenschluss mit dem TSV Weilheim läuft’s allerdings nicht mehr beim Team von Ex-Murnau-Trainer Markus Bierling. „Das war so nicht abzusehen“, sagt Pajonkowski. Als einen Vorteil für seine Bad Kohlgruber sieht er die Lage beim Gegner aber nicht. „In solchen Spielen kannst du nur schlecht ausschauen.“ Entscheidend ist für ihn, die SG trotz des eigenen positiven Laufs von Beginn an ernst zu nehmen. „Sonst gibt’s ein böses Erwachen.“

Vor allem da die Bad Kohlgruber im letzten Vorrundenspiel mit Benjamin Strauß, Christian Maintz und Florian Zapf auf ein Trio verzichten müssen, das zuletzt fester Bestandteil der Stammformation war. Wie genau Pajonkowski diese Ausfälle kompensieren möchte, verrät er nicht. Er sagt nur so viel: „Es gibt verschiedene Möglichkeiten. Ich weiß aber noch nicht, für welche ich mich letztlich entscheide.“

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