Traut seinem Kader viel zu: Maximilian Wagner.
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Traut seinem Kader viel zu: Maximilian Wagner.

Trainer wünscht sich mehr Pressing

FC Kochelsee Schlehdorf: Top-Fünf heißt das Ziel von Coach Wagner

  • VonRedaktion Garmisch-Partenkirchen
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Die Vorbereitungsspiele des FC Kochelsee Schlehdorf waren durchwachsen. Beim Auftaktspiel gegen Perchting erwartet der Coach nicht zu viel von seiner Mannschaft.

Schlehdorf – Mit altbewährtem Material bei Trainer und Mannschaft startet der FC Kochelsee Schlehdorf in die neue Saison. Coach Maximilian Wagner ist zu Ohren gekommen, dass beim Auftaktgegner aus Perchting nicht alle Kaderspieler verfügbar sind. Losgelöst davon legt Wagner den Fokus ohnehin lieber auf die eigene Mannschaft. Zu holprig waren die ersten Gehversuche nach dem Lockdown.

„Sehr durchwachsen“, lautet die geschönte Version nach den Spielen gegen Seeshaupt und Wackersberg. Besser lief es dann schon beim 3:2-Erfolg über den SC Gaißach, den Wagner als „deutlichen Schritt nach vorne“ einordnet. Und selbst nach der 0:4-Abfuhr beim Kreisligisten ASV Habach zeigte sich der 35-Jährige nicht unzufrieden.

„Wir werden mit Sicherheit noch einige Spiele brauchen, um den Rhythmus zu finden.“

Maximilian Wagner

Fazit vor Saisonstart: „Wir werden mit Sicherheit noch einige Spiele brauchen, um den Rhythmus zu finden.“ Liegt mitunter an einer anderen Marschroute. Wagner möchte sein Team mehr in Pressing-Situationen sehen, aggressiver gegen den Ball arbeiten lassen. Die Thematik des Umschaltspiels ist auch am Kochelsee angekommen. Man wolle nicht mehr die „abwartende Mannschaft“ sein, sagt Wagner. Sondern die, die ihre Gegner bereits im Aufbau stresst. „Dafür nehmen wir auch das eine oder andere Gegentor mehr in Kauf.“

Langzeitausfälle von Raiffeiner und Lautenbacher sind schwer zu kompensieren

Ob die mutigere Spielweise Früchte trägt, liegt primär an den jüngeren Kickern im Kader. Denn Routiniers wie Dominik Simmeth und Christian Syrowatka wollen kürzertreten und nur in Nöten das Trikot überstreifen. Schwer wiegen auch die Langzeitausfälle von Stefan Raffeiner (Sprunggelenksverletzung) und Sebastian Lautenbacher (Knorpelschaden), wodurch Spielintelligenz und Ballsicherheit abgehen. „Tut uns sehr weh“, bestätigt Wagner. Eine Prognose über die Favoriten in dieser Spielklasse vermag der Antdorfer nicht zu geben. „Das wäre wie Würfeln.“ Benediktbeuren nennt er vorsichtig, eventuell Unterammergau. Umso entschiedener proklamiert der Trainer die hauseigenen Ziele. Schlehdorf möchte unter die Top-Fünf. „Das haben wir intern klar besprochen, das gibt der Kader auch her.“  (or)

Kader: Florian Lantenhammer, Michael Jocher, Markus Lantenhammer – Vitus Huber, Simon Wagner, Christian Syrowatka, Dominik Simmeth, Sebastian Reissenweber, Vladimir Nedeljkovic, Florian Kammerlochner, Leo Sam, Konstantin Krönauer, Stefan Raffeiner, Sebastian Lautenbacher, Michael Schratt, Juri Schindler, Matthias Leiß, Niko Klinger, Hans-Georg Moser, Andreas Pangerl, Markus Kröner, Christopher Klein

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