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Option für die Innenverteidigung: Leo Sam (l.) vom FCKS. 

Auch mal auf den Ball steigen

Kochelsee-Schlehdorf-Trainer Wagner wünscht sich mehr Spielkontrolle

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Mit dem Einstieg in die neue Spielzeit konnten sie beim FC Kochelsee Schlehdorf unterm Strich gut leben. Allerdings zeigten die beiden Unentschieden auch die Schwächen und Ungeduld des Teams erbarmungslos auf.

Im dritten Anlauf soll es nunmehr mit dem ersten Dreier klappen. Gegner TSV Perchting-Hadorf steht dabei überraschend an der Tabellenspitze.

Maximilian Wagner möchte den Zufall bestmöglichst ausschließen. Deswegen beobachtete der Trainer des FCKS den kommenden Kontrahenten in dessen Heimspiel gegen die SG Oberhausen/Weilheim, das mit einem 3:1-Erfolg der Perchtinger endete. „Relativ souverän“, urteilt der FC-Coach, der beim Kontrahenten „gute Fußballer“ in einer „sehr ausgeglichenen Mannschaft“ ausgemacht hat. Weil der Aufsteiger zuvor auch bei der Reserve des 1. FC Garmisch-Partenkirchen erfolgreich war, glaubt Wagner, seine Elf müsse „ihr bestes Spiel“ dieser Saison zeigen, um den angepeilten Sieg einzufahren.

Die Unzulänglichkeiten der Vorwoche ließ der neue Übungsleiter freilich in den Besprechungen mit seinen Spielern nicht außen vor. Einerseits sei der schnelle, direkte Pass in die Spitze „unsere Stärke“. Doch müsse man eben auch bisweilen auf den Ball steigen und das Spiel auf die andere Seite verlagern. Wagner spricht von einer „besseren Balance“, die das Team hinbekommen müsse. Eine Vorgehensweise, die vornehmlich in den Köpfen der Spieler ihren Platz finden muss. In den Trainingseinheiten sind entsprechende Spielszenen nur „schwierig“ nachzuahmen, zumal unter der Woche selten Elf gegen Elf gespielt werden kann.

Klar ist, dass die Schlehdorfer gegen Perchting „etwas tiefer und kompakter“ als gewohnt agieren werden. Personell hat sich die Situation zur Vorwoche minimal verschlechtert. Ins Gewicht fällt dabei der Urlaub von Dominik Simmeth. „Er fehlt uns hinten enorm“, räumt Wagner ein. Als Vertretung zieht der 34-Jährige entweder den flinken Leo Sam oder den zweikampfstarken Tino Krönauer in Betracht. Vladimir Nedeljkovic war während der Woche angeschlagen, musste aufs Training verzichten. Ein Einsatz des Routiniers am Wochenende ist ungewiss. 

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