Neuer Lufthansa-Streik ab Juli: Es drohen Flugausfälle im Sommer

Neuer Lufthansa-Streik ab Juli: Es drohen Flugausfälle im Sommer
+
Hat alles im Griff – Ball und Gegner : Andreas Knoll verdient sich als Bewacher von Jakob Gerg ein Sonderlob.

Murnau entzaubert Lenggries schon wieder

Was für ein Auftritt des TSV Murnau: Das Team von Coach Michael Adelwart holt schon wieder einen Dreier gegen den Lenggrieser SC. Wie im Hinspiel besticht der TSV vor allem durch unglaubliches Engagement und großen Willen. Youngster Denis Grgic trifft dreimal.

Lenggries – Der Lenggrieser SC muss eine spezielle Wirkung auf den TSV Murnau haben. Zweites Spiel, zweiter Sieg – so lautet die eindrucksvolle Bilanz für das Team von Coach Michael Adelwart. Nach dem 1:0 im Hinspiel entzauberten die Fußballer von der Poschinger-Allee den Tabellenzweiten der Kreisliga 1 auch auswärts. Und diesmal schepperte es beim 4:2 sogar richtig im gegnerischen Kasten. Eine Seltenheit bei den torgeizigen Murnauern.

Adelwart war beeindruckt. „Ein Riesenkompliment an meine Spieler. Wir haben brutal viel Laufarbeit geleistet und richtig geackert, was bei dem echt schlechten Wetter kein Zuckerschlecken war.“ Von Beginn an präsentierten sich die Gäste wach, standen den Lenggriesern früh auf den Füßen. Der TSV zwang das Spitzenteam zu Fehlern – und nutzte die Balleroberungen. Denis Grgic und Benedikt Buchner warteten auf die Chancen. Nach einer Viertelstunde schloss Grgic zum 1:0 ab. Lenggries konterte zwar mit dem Ausgleich, als die Kommunikation zwischen TSV-Keeper Felix Schürgers und Hannes Wackerle nicht ganz passte. Aber Murnau machte einfach weiter. Nach einem Freistoß nahm Carlos da Silva Cunha den Ball, legte ab für Grgic, und der Youngster drosch die Kugel in die Maschen.

Kurz vor der Halbzeit überschlugen sich die Ereignisse: Nach einem Foul an Buchner bekamen die Murnauer Strafstoß. Andreas Knoll scheiterte zunächst, der Referee hatte aber eine Regelwidrigkeit erkannt, ließ also wiederholen. Diesmal versuchte sich Maximilian Giglberger, der mithilfe des Innenpfostens auf 3:1 stellte. Zwei Minuten später Elfmeter auf der anderen Seite: Ein mehr als fragwürdiger, meint Adelwart. „Beide gehen zum Ball, keiner trifft ihn aber.“ Roch ein wenig nach einer Konzessionsentscheidung für den wiederholten Versuch zuvor. In jedem Fall verkürzte Mathias Gerg damit auf 2:3.

„Ich hab’ in der Pause versucht, die Gemüter wieder etwas zu beruhigen“, sagt Adelwart. „Klar gab es umstrittene Entscheidungen, aber auf beiden Seiten.“ Gelang dem Coach ganz gut. Denn die Murnauer knüpften an ihren engagierten Auftritt an. „Erst in den letzten 20 Minuten gingen uns langsam die Kräfte aus.“ Somit herrschte Spannung bis zum Ende, bis zum 4:2 durch erneut Grgic, der ein Zuspiel von Nasis Polymeridis verwertete.

Als Schlüssel zum Erfolg sah der Trainer neben dem großen Einsatz des gesamten Teams eine Personalie, die vordergründig gar nicht so ersichtlich war: „Andreas Knoll hat Schlüsselspieler Jakob Gerg sensationell im Griff gehabt.“   ANDREAS KÖGL

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Der andere Weg: 1. FC Garmisch-Partenkirchen angelt sich Talente
Torjäger Maximilian Berwein zu ersetzen, ist ein Ding der Unmöglichkeit für den Fußball-Landesligisten 1. FC Garmisch-Partenkirchen. Der Verein geht nun einen anderen …
Der andere Weg: 1. FC Garmisch-Partenkirchen angelt sich Talente
FC Megas packt sensibles Thema an
Klemens Wind war sofort begeistert. Ein Neulingskurs in Garmisch-Partenkirchen – „ideal“, sagt der Obmann der Fußball-Schiedsrichter.
FC Megas packt sensibles Thema an
Zwei Abschiede beim 1. FC Garmisch-Partenkirchen
Der 1. FC Garmisch-Partenkirchen muss in der kommenden Saison ohne Maximilian Körner und Jonas Reitel auskommen. Die beiden Spieler stehen dem Landesligisten nicht mehr …
Zwei Abschiede beim 1. FC Garmisch-Partenkirchen
Dominanz pur: Murnauer Fußballerinnen steigen auf
Die Fußballerinnen des TSV Murnau steigen dank einer überragenden Rückrunde in die Bezirksoberliga auf.
Dominanz pur: Murnauer Fußballerinnen steigen auf

Kommentare