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Starker Rückhalt: Felix Schürgers vom TSV Murnau.

Futsal-Meisterschaft

TSV Murnau will mit Spaß weit kommen

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Der Spaß steht für Spieler und Trainer in der Halle im Vordergrund. Dennoch will der TSV Murnau bei der Zugspitz-Endrunde der Futsal-Meisterschaft so weit wie möglich kommen.

Murnau – Der Spaß steht für Spieler und Trainer in der Halle im Vordergrund. Einmal in der Woche treffen sich die Fußballer des TSV Murnau zum freiwilligen Hallentraining. Dennoch will der TSV bei der Zugspitz-Endrunde der Futsal-Meisterschaft in Fürstenfeldbruck soweit wie möglich kommen. „Wir werden alles reinwerfen“, betont Trainer Tim Schmid. „Wir fahren nicht da hin, um uns einen gemütlichen Nachmittag zu machen.“ Denn darauf haben weder er noch seine Spieler Lust.

Der Coach rechnet mit starker Konkurrenz. „Ich habe vergangene Woche das Turnier der Gruppe West angeschaut. Den VfL Denklingen schätze ich stark ein. Der FC Penzberg steht noch einmal deutlich über allen anderen.“ Schmid tat gut daran, den VfL bereits unter die Lupe genommen zu haben. Bei der Endrunde sind die Denklinger gemeinsam mit dem SC Fürstenfeldbruck, dem TSV Peiting und dem TSV Fürstenfeldbruck-West Gruppengegner der Drachen.

Trainer setzt auf bewährtes Team

Viel will Schmid im Vergleich zum Qualiturnier nicht verändern. „Wir treten in Fürstenfeldbruck ähnlich auf wie bei der Vorrunde in Penzberg.“ Lediglich auf Moritz Winkler (Beruf) muss er verzichten. „Für ihn rückt Bojan Stojanovic nach.“ Die Taktik bleibt ebenfalls ähnlich. „Teams, die beim Futsal hoch verteidigen, haben meist hinten Probleme bekommen“, erklärt Schmid. Deshalb will der TSV erneut aus einer kompakten Defensive spielen und noch besser Umschalten als in Penzberg. Dabei kommt auch Felix Schürgers wieder eine wichtige Rolle zu. Kann der Schlussmann der Murnauer erneut eine starke Leistung abrufen, könnte der TSV für die eine oder andere Überraschung sorgen. „Es ist immer wichtig, einen guten Torwart zu haben.“ Und wenn dieser auch noch Spaß am Hallenkick hat, steht einem erfolgreichen Futsal-Nachmittag nichts mehr im Weg. 

Text: Matthias Strehler

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