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Zum ersten Mal in dieser Saison stürmt Beqir Loshi (r.) von Beginn an für den 1. FC.

Garmisch: Oben sein und oben bleiben

Der 1. FC ist Tabellenführer. Und das gefällt ihm. „Wer oben steht, will dort auch bleiben“, stellt Christoph Saller klar.

Seine Elf habe Freude am erfolgreichen Spiel. Bislang haben die Garmisch-Partenkirchner ihre Begegnungen gewonnen; nur im Derby gegen den SV Ohlstadt gab’s ein Unentschieden. Die Mannschaft aber war auch der einzige wirkliche Gradmesser bisher.Jetzt kommt der nächste Brocken an den Gröben. Der FC Penzberg ist zwar Aufsteiger. Aber: Wer ehemalige Regional- und Bayernligaspieler wie Maxi Kalus, Franz Fischer und Jan Harvanka in seine Reihen eingliedert, kann sich schlecht auf die Außenseiterrolle berufen. Zumal die Penzberger über jede Menge Eigenkapital verfügen und selbiges im Vorjahr kräftig inPersonal und Trainer investiert haben.

Sagt man. Vielleicht hat sich Andreas Brunner als Inhaber des Bundesliga-Trainerscheins ja auch aus idealistischen Erwägungen anstellen lassen. Wie dem auch sei: Noch stottert der Motor des Liganeulings. Eine Niederlage in Gaißach, Remis in Otterfing nach 2:0-Führung, dazu ein höchst glücklicherSieg inletzter Minute über den TSV Murnau lassen nicht auf eine spielerische Übermacht schlie- ßen.Kreisliga ist ebendeutlich besser als Kreisklasse. Der 1. FC Garmisch-Partenkirchen ist jedenfalls auf dem besten Weg, in der Liga eine tragende Rolle zu spielen. Selbstbewusstsein gleich Selbstverständnis. Saller hätte Grund zu bedauern, dass Lukas Jostendochnochnicht zur Verfügung steht; oder Marcel Kic bei einer Hochzeit in der Heimat weilt. Tut der 42-Jährige aber nicht. Schließlich ist die Mannschaft bislang auch so gut zurecht gekommen. „Wir spielen unser Spiel“, kündigte Saller an.

Wohlwissend um die Ausrichtung des Gegners, der seine Stärken unstrittig in der Offensive hat. Die werde man als Team bekämpfen, aus den Schwächen dagegen durch die individuelle Klasse versuchen, Kapital zu schlagen. Hier soll Stürmer Beqir Loshi helfen: Er spielt zum ersten Mal in dieser Saison von Beginn an. Spannung verspricht auch die Konstellation Srdjan Ivkovic gegen Franz Fischer. Ein Wettstreit unter echten Torjägern. Sallerist überzeugt, dass der FC Penzberg „das Spiel machen“ wolle. Das käme seiner Elf sehr gelegen. Und auch die Zuschauer könnten sich an einem offenen, unterhaltsamen Spiel erfreuen. O

Quelle: fussball-vorort.de

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