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Standard-Pose: Georg Kutter nach seinem Tor zum 5:1 – sein viertes gegen Krün. 

Beim 6:1 gegen Krün fallen vier Treffer nach Standards

Kutter mit Viererpack! Uffing schießt sich Derby-Frust von der Seele

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Der SV Uffing schießt sich den Derby-Frust vom Mittwoch von der Seele: Vier der sechs Tore beim 6:1-Erfolg über denSV Krün fallen nach Freistößen oder Ecken. Am Ende lacht auch der Trainer wieder.

Die Arme hatte Thomas Neumeier um seine Nebenleute geschlungen. Das war auf der einen Seite Torwart Hansi Huber, auf der andere Physiotherapeutin Sofia Jacobs. Alle im großen Kreis erwarteten ein paar launige Worte zum 6:1-Sieg. Doch der Uffinger Trainer wollte nochmals auf diese Schmach von Eglfing (0:2) zurückkommen. Er fragte die Mannschaft wieder, wie so ein Leistungsabfall passieren konnte. Seine kurze Standpauke schloss er mit den Worten, so etwas nicht wieder erleben zu wollen. Er lachte danach wieder. Denn seine Fußballer hatten eindrucksvoll geantwortet.

Leidtragender war der SV Krün, der sich eine Klatsche am Staffelsee abholte. „Die Höhe des Ergebnisses ist mir gar nicht so wichtig“, betonte der Trainer. „Sicher zwei Tore zu hoch“, merkte er an. Viel wichtiger fand er die Einstellung, mit der Uffing das Spiel angegangen war. „Die hat heute wieder gepasst.“ Dabei hatte es zunächst noch nicht nach Besserung ausgesehen. Neumeier schickte eine Botschaft an seine Stammspieler, in dem er mit dem 18-jährigen Philip Jarosch einen Novizen ins Abwehrzentrum stellte. Ausgerechnet in der ersten Partie für die Erste Mannschaft unterlief ihm in der Anfangsphase ein folgenschwerer Fehler, den die Gäste durch einen sehenswerten Kopfballtreffer von Thomas Albrecht zur Führung nutzten. 

„Eine bittere Erfahrung, die Philip machen musste“, sagt sein Trainer. Aber er habe das Gegentor „super weggesteckt“ und eine gute Partie abgeliefert. Wie Jarosch brauchte das ganze Team nicht lange, um sich vom Rückstand zu erholen. Fünf Minuten später drehte der SVU das Spiel. Georg Kutter per Kopf und Felix Hoffmann im Nachsetzen waren erfolgreich. Treffer drei fiel kurz vor dem Halbzeitpfiff. Wieder war es eine Standard-Situation, die Kutter mit der Stirn verwertete. „Bei den ruhenden Bällen waren wir viel zu brav und unsortiert“, sagt Gästecoach Tom Mürnseer. Allerdings verwies er auch auf zwei gute Chancen durch Hubert Holzer im ersten Abschnitt, der aber beide Male über das Tor zielte. „Es hätte gerne 3:3 stehen können.“ 

Auch in Halbzeit zwei war ein ruhender Ball Ausgangspunkt für den vierten Uffinger Treffer, der die Partie in der 48. Minute entschied. Georg Kutter war wieder zur Stelle. Der Antreiber aus dem Mittelfeld zeigte später noch, dass er es nicht nur mit dem Kopf, sondern auch mit den Füßen kann. Nach einem Angriff über außen und einem flachen Pass zur Mitte markierte er seinen vierten Treffer. Den Schlusspunkt setzte Hoffmann mit Treffer zwei nach einem Sololauf über rechts. „Das Ergebnis klingt richtig deutlich“, räumt der Krüner Trainer Mürnseer ein. Aber mit Ausnahme der Standardsituationen habe sein Team gar nicht so schlecht gekickt. „Bei Uffing hat halt alles geklappt.“

von Andreas Kögl

SV Uffing – SV Krün 6:1 (3:1)

SV Uffing: Huber – Gerg, Jarosch, Berchtold, Resch, Englbrecht, Kutter, Weingand, Steindl, Hoffmann, P. Destek. – Eingewechselt: Schweiger, M. Flöß, Seidl.

SV Krün: Lutz – M. Schmidt, Sander, Klausner, Schober, Sperer, Mayer, Hock, A. Schmidt, H. Holzer, Albrecht. – Eingewechselt: Fleyss, Andre, T. Holzer.

Schiedsrichter: Ariane Fichtl (ESV Penzberg). – Zuschauer: 100.

Tore: 0:1 (3.) Albrecht, 1:1 (6.) Kutter, 2:1 (8.) Hoffmann, 3:1 (40.) Kutter, 4:1 (48.) Kutter, 5:1 (70.) Kutter, 6:1 (87.) Hoffmann.

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