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Die Hürde Murnau war für den 1. FC (im Bild Andreas Grasegger gegen Philipp Mann) in den vergangenen Jahre spezielle auswärts oft nicht zu überwinden.

Gegen Murnau – und die Vergangenheit

Mit Ivkovic "zählt man automatisch zu den Favoriten"

1. FC Garmisch-Partenkirchen - An der Poschinger-Allee hat der 1. FC Garmisch-Partenkirchen zu Kreisliga-Zeiten noch nie gewonnen. Der TSV Murnau hingegen lieferte oftmals seine besten Leistungen in den Derbys ab. TSV-Trainer Steffen Galm hat aber durchaus Respekt vor FC-Torjäger Srdjan Ivkovic.

Neuerdings treibt der Spielplan schon komische Blüten. Die klassische Blaupause der Hinrunde mit umgekehrtem Heimrecht ist Geschichte. So ist das Rückspiel dieses Derbys nicht auf Mitte Mai terminiert, sondern bereits auf den 14. November noch in diesem Jahr. Muss man nicht verstehen. „Irgendwie seltsam, dass wir innerhalb von zwei Wochen zweimal gegen Murnau spielen“, kommentiert Christoph Saller. Für den 1.FC entpuppt sich diese Eigenart letztlich als positiver Fakt: Denn nächste Woche kommt der TSV Otterfing an den Gröben. Und 2015 mit zwei Heimspielen abzuschließen, schadet den eigenen Ambitionen gewiss nicht. „Gar nicht so schlecht“, findet auch Saller. So könne man sich – im Idealfall – „vorne festsetzen“.

 

Genau das möchten die Garmisch-Partenkirchner. Daher hat der Coach seinem Team zu Beginn des finalen Dreierpacks in diesem Jahr eines klar gemacht: „Für uns zählen nur Dreier.“ Dazu aber muss sich der 1.FC mit zwei Themen beschäftigen. Einem historischen und einem aktuellen. In Murnau habe der 1.FC zuletzt „überhaupt nichts geholt“, gibt Saller zu bedenken. Hat sogar in Kreisliga-Zeiten noch nie gewonnen. Das zu ändern, könnte dann schwierig werden, sollte der 1.FC so auftreten wie in Hälfte eins in Gaißach. „Kollektiv versagt“ hätten seine Fußballer, geschweige denn sich an besprochene Vorgaben gehalten. Aber: Die Reaktion im zweiten Abschnitt fiel klar aus. Saller appellierte an seine Elf, sie möge doch bitte von Beginn an „mit Feuer ihre Stärken ausspielen“.

 

Dumm nur, dass einige Stammkräfte nicht zur Verfügung stehen, zudem Rücksicht auf die Reserve genommen werden muss. Bitter für den 1.FC: Stefan Durr laboriert an einer Oberschenkel-Zerrung. Auch der Grund für die Auswechslung in Gaißach nach einer Stunde. Sein Einsatz entscheidet sich erst kurzfristig. Laurentius Becherer, Matthias Riesch und Flo Eckereder sind ebenfalls verhindert. Formkrisen wie bei Valmir Loshi müssen so einfach beendet werden. Vielleicht auch die Chance für Andreas Grasegger, der zuletzt eher Teilzeitkraft war.

 

Für den heimischen TSV stellt sich die Termin-Thematik noch ein wenig skurriler dar. Neben den beiden Duellen gegen den 1.FC geht es am 8. November zudem zum Ober-Derby nach Ohlstadt. Drei Begegnungen, in der die Summe an Besuchern „Richtung 1000 geht“, mutmaßt TSV-Coach Steffen Galm. Von seinen Mannen fordert er, dass „jeder alles reinhaut“. Galm stellt klar, dass man an der Poschinger-Allee heiß sei auf die Derbywochen.

 

Den 1.FC zum Auftakt erwartet er als „starken Gegner“. Den will der TSV aber bezwingen, wie es ihm schon so oft in der Vergangenheit auf heimischem Platz gelungen ist. Der Trainer räumt jedoch auch ein, dass seine Elf nach wie vor erhebliche Probleme im Abschluss habe. Mit mehr Effizienz hätte Murnau zuletzt gegen Otterfing sicher gewonnen. Und mit drei Zählern mehr auf der Habenseite würde Galm sein Team „absolut im Soll“ sehen. Bei der Besetzung des Sturms hat der Coach schon einiges versucht: Richtig überzeugt hat ihn aber noch keine Variante. Ein Srdjan Ivkovic vom FC müsste her, meint er. „Wer so einen Torjäger hat, zählt automatisch zu den Favoriten.“

Quelle: fussball-vorort.de

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