Stellwerksstörung: Verzögerungen und Teilausfälle auf der Stammstrecke

Stellwerksstörung: Verzögerungen und Teilausfälle auf der Stammstrecke
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Nur 37 Minuten auf dem Platz stand Florian Sporer, der nach einer Gelb-Roten Karte zum Duschen durfte.

Kellner erlöst Garmisch nach 50 Tagen Erfolglosigkeit

1. FC Garmisch-Partenkírchen - Einen Großteil des Septembers und fast den kompletten Oktober mussten die Spieler des 1. FC Garmisch-Partenkirchen in der Fußball-Kreisliga 1 auf ein Erfolgserlebnis warten.

Nach 50 Tagen mit sechs Niederlagen in Folge war es endlich soweit. Der Bezirksligaabsteiger bezwang die zweite Garnitur des TuS Geretsried mit 1:0. „Was soll ich sagen“, meint FC-Coach Oliver Poqué nach dem Schlusspfiff. „Nach so einer langen Durststrecke kommt das Ergebnis sicher einer Erlösung gleich.“ Die Verunsicherung der vergangenen erfolglosen Wochen war den Gastgebern schon anzumerken. Doch auch der Wille, endlich wieder in die Erfolgsspur einzubiegen, war deutlich erkennbar.

Bei dem einen oder anderen vielleicht sogar zu deutlich, denn Florian Sporer wurde nach nur 37 Minuten bereits zum Duschen geschickt. Nach Foul und Meckern sah er die Gelb-Rote Karte und erwies seinen Mannschaftskollegen damit einen Bärendienst. „Die erste Gelbe Karte war vielleicht ein bisschen überzogen“, sagt Poqué, „aber wenn ich schon vorbelastet bin, dann muss ich mich eben auch mal zurückhalten.“ Doch trotz Unterzahls stand der FC in der Defensive recht gut und ließ so gut wie nichts zu. „Die Geretsrieder waren spielerisch vielleicht auch nicht ganz so stark wie zuletzt“, räumt der FCÜbungsleiter ein, „aber wir haben es ihnen durch viel läuferischen Einsatz und guter Moral auch nicht leicht gemacht.“

Verlief die erste Halbzeit noch ziemlich ausgeglichen, präsentierten sich die Gäste im zweiten Spielabschnitt schon als das überlegene Team. Zählbares sprang dabei jedoch nicht heraus, denn entweder stand FC-Torhüter Hannes Maurer im Weg oder aber die Zielgenauigkeit ließ zu wünschen übrig. Den Gastgebern konnte es nur recht sein. Sie versuchten ihrerseits, den einen oder anderen Nadelstich zu setzen. So wie gut zehn Minuten vor dem Ende der Partie. Nach einem weiten Ball kam es zu einem Laufduell zwischen Maxi Körner und Geretsrieds Torhüter. Der zögerte wohl einen Moment zu lange. So ergab sich für Körner die Gelegenheit, den Ball über den Keeper hinweg in Richtung Tor zu heben.

Günther Kellner wollte aber nicht abwarten, ob das Leder den Weg über die Linie findet und beförderte es mit dem Kopf ins Netz. „Dem Spielverlauf nach ist es sicherlich etwas glücklich, dass wir als Sieger vom Platz gehen konnten“, gab Poqué zu. „Aber das kann uns egal sein. Wir freuen uns über die drei Punkte.“ ANDREAS KÖGL

Quelle: fussball-vorort.de

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