Neue Rolle für Uffings Stürmer Peter Kinast (r.), der zuletzt von Coach Thomas Neumeier in das Mittelfeld zurückbeordert wurde – mit Erfolg.
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Neue Rolle für Uffings Stürmer Peter Kinast (r.), der zuletzt von Coach Thomas Neumeier in das Mittelfeld zurückbeordert wurde – mit Erfolg.

SV fährt mit Rückenwind zum Auswärtsspiel

Uffing will gegen Penzberg nachlegen - Neumeier: „Kleine Stellschrauben“

  • Andreas Mayr
    VonAndreas Mayr
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Nach dem der SV Uffing mit dem Sieg am vergangenen Wochenende gegen Höhenrain seinen Negativlauf beendet hatte, will die Elf von Neumeier gegen den ESV nachlegen.

Uffing – Der Weg aus der Krise heraus führte über kleine Stufen. Eine Rochade hier, eine Übung im Training da –und schon war der SV Uffing wieder auf dem rechten Pfad angelangt. „Kleine Stellschrauben“, nennt’s Trainer Thomas Neumeier vor dem Nachholspiel in der Fußball-Kreisklasse beim ESV Penzberg am heutigen Mittwoch (18.30 Uhr).

Ein paar Beispiele dazu: Er hat die Stürmer Martin Flöß (rechtes Mittelfeld) und Peter Kinast (offensives Mittelfeld) einfach mal auf neuen Positionen gestellt – und war mit dem Ergebnis recht zufrieden. Genauso hat Neumeier ein aggressiveres System angeschafft, höher stehen, nicht mehr nur abwarten. „Die Mannschaft tut sich da leichter“, sagt der Coach. Im Training ließ er Situationen wiederholen, die schief gelaufen waren. Immer und immer wieder. „Damit die Spieler den Sinn dahinter erkennen.“ Und natürlich hat er viel geredet mit seinen nicht vor Selbstbewusstsein strotzenden Fußballern.

Neumeier hat in seiner Karriere alle Leiden und Freuden mitgemacht, Aufstiege gefeiert, Abstiege ertragen – er weiß also, was angebracht war in dieser Krise. Nach dem Erfolg über Höhenrain sagt er: „Man hat gesehen, dass wieder eine Mannschaft auf dem Platz steht, die an sich glaubt.“ Das habe viel ausgemacht. In die Partie gegen Penzberg gehe Uffing gleich mit einem anderen Schwung. „Ich hoffe, die Spieler haben mehr Selbstvertrauen“, erklärt Neumeier. Den ESV schätzt der Uffinger Trainer als fußballerisch wie zweikampftechnisch stark ein – erwartet also einen weiteren unangenehmen Gegner.  (am)

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