Zu ungestüm: Innerhalb von fünf Minuten handelt sich Stephan Kraus (l.) in Kreuth zwei gelbe Karten ein.
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Zu ungestüm: Innerhalb von fünf Minuten handelt sich Stephan Kraus (l.) in Kreuth zwei gelbe Karten ein.

Schlusslicht FC Bad Kohlgrub kassiertdie höchste Saisonniederlage

FC Bad Kohlgrub: 0:11! Mehr als nur ein Klassenunterschied

  • VonRedaktion Garmisch-Partenkirchen
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Es bleibt dabei, der FC Bad Kohlgrub bekommt in dieser Saison einfach keinen Fuß auf den Boden.

Kreuth – Am Freitagabend setzte es beim FC Real Kreuth erneut eine bittere Klatsche – sogar die bisher empfindlichste. 0:11 stand es am Ende aus Sicht der Ammertaler und die Partie war nahezu ein Spiegelbild der bisherigen Begegnungen gegen die Topmannschaften der Fußball-Kreisliga 1.

„Die erste Halbzeit ist oftmals ganz in Ordnung“, erklärt FC-Coach Oliver Pajonkowski, „und nach dem Seitenwechsel kommt dann immer irgendwie alles zusammen.“ Allerdings stand es auch zur Halbzeitpause schon 3:0 für die Gastgeber. Ein früher Doppelschlag von Samet Yilmazer und Tobias Frank sowie ein Treffer von Michael Egger nach gut einer halben Stunde sorgten für den Pausenstand. „Es waren drei Kopfballtore nach Freistößen“, berichtet Pajonkowski – der aufgrund der Personalsituation, die angeschlagenen Maximilian Angerer und Thomas Lory wurden doch nicht rechtzeitig fit und kurzfristig musste auch noch Nicklas Nüssgen passen – selber mit auf dem Platz stand. „Gegen den Ball haben wir in dieser Phase aber ganz gut gearbeitet.“

Doch in Halbzeit zwei entwickelte sich das Spielgeschehen immer weiter in Richtung Desaster. Innerhalb von fünf Minuten handelte sich Stephan Kraus zwei Gelbe Karten ein, dazwischen erhöhte Franz Huber auf 4:0. Die restlichen Tore fielen dann in regelmäßigen Abständen. Moritz Mack und Frank schnürten jeweils einen Doppelpack, Huber legte sogar noch ein Tor mehr drauf. Dazu kam noch ein erfolgreicher Abschluss von Ferdinand Zehetmeier und ein Eigentor von Bad Kohlgrubs Maximilian Fend. „So ein Ergebnis ist bitter“, gibt Pajonkowski zu, greift aber weiterhin zu Durchhalteparolen. „Wir machen trotzdem weiter und kämpfen bis es besser wird. Kreuth war für mich bis jetzt der mit Abstand beste Gegner.“  ak

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