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Letzter Auftritt von Frankenberger, Wollenberg, Mayer und Sporer

Garmisch-Partenkirchen – Schlussakkord am Gröben. Nicht nur für den 1.FC Garmisch- Partenkirchen, der gegen den TuS Holzkirchen II ausnahmsweise am Sonntag (15 Uhr) sein letztes Heimspiel bestreitet.

Für einige Fußballer ist es der endgültige Abschied aus der Marktgemeinde: Kleine Geschenke und einen kräftigen Händedruck – die gibt es am Gröben am Sonntag zuhauf. Verdiente Spieler hat der 1.FC bislang noch immer gewürdigt. Das wird auch diesmal so sein – bei einem Quartett, das Abschied nimmt. Christian Mayers Rückkehr zum TSV Murnau schmerzt besonders.

„Wir hätten ihn gerne behalten“, räumt Andi Wiedenmann ein. Bei zwei älteren Haudegen war ein Ende der Karriere indes absehbar: Philipp Frankenberger wurde zuletzt immer stärker vom Berufsleben eingenommen. Bei Marcel Wollenberg lassen sich die Belange als junger Vater eher mit Sport vereinbaren, wenn der Verein vor der Haustüre liegt. Also ab zum TSV Farchant. Und dann ist da noch Florian Sporer. Das einstige Sturmtalent ist seit seinem Schienbeinbruch vor vier Jahren nie mehr wirklich zu alter Form zurückgekehrt. Beim Grainauer ist auch das Thema Beruf ein Faktor. Also geht’s wohl ebenfalls beim Heimatverein weiter. Alle vier werden gegen Holzkirchen noch einmal von Beginn an auflaufen, damit „wir ihre Verdienste entsprechend würdigen können“, versichert Mohr. Freilich möchte sich aber die gesamte Mannschaft anständig in die kurze Sommerpause verabschieden.

Für Mohr geht es darum, die persönliche Bilanz noch etwas aufzuhübschen. Zweimal bereits sprang der 67-Jährige für den verhinderten Christoph Saller ein. Ein Sieg steht noch aus. Ein Fakt, den Mohr allerdings ziemlich entspannt sieht. Er sei mit seinen Ergebnissen „relativ zufrieden“. In Ohlstadt „etwas unglücklich“ verloren, dazu ein 2:2 beim designierten Aufsteiger Aying. „Passt schon“, urteilt Mohr. Gegen ein Erfolgserlebnis hätte der Mittenwalder aber nichts einzuwenden. Er weiß aber auch um die aktuelle Substanz des Kaders.

„Wir pfeifen aus dem letzten Loch“, erläutert er. Es gehe am Wochenende einzig darum, zwei „einigermaßen konkurrenzfähige Mannschaften“ zu stellen. Dass die Holzkirchner am Gröben um ihre vielleicht letzte Chance zur Aufstiegsrelegation kämpfen, sieht Mohr derweil als Vorteil für den 1. FC an. „Eine spielerisch gute Mannschaft liegt uns eigentlich mehr.“ Na immerhin.

Quelle: fussball-vorort.de

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