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Polymeridis (r.) erzielte das zwischenzeitliche 2:0.

„Gutes Spiel von beiden Seiten“

Polymeridis Tunnler ins Glück: Der TSV Murnau schlägt die DJK Waldram

  • vonAndreas Kögl
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  • Oliver Rabuser
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Tim Schmid hätte sich die ganze Sache etwas souveräner gewünscht. Dass seine Murnauer den Sack zumachen und es am Ende nicht nochmal so spannend wird.

Tim Schmid hätte sich die ganze Sache etwas souveräner gewünscht. Dass seine Murnauer einfach den Sack zumachen und es am Ende nicht noch einmal ganz so spannend wird. „Aber es ist ja kein Wunschkonzert.“ Zumal dem TSV-Coach das Ergebnis ja gefiel: 2:1 gewann Murnau zu Hause gegen die DJK Waldram.

Gut kamen die Gastgeber in die Partie, nahmen die Zweikämpfe an, störten die Waldramer früh im Spielaufbau. Josef Bierling hatte auch recht bald die Gelegenheit, den TSV in Führung zu bringen, doch seine sehenswerte Direktabnahme segelte knapp über das Tor. Bis zum Jubel mussten die Murnauer eine gute halbe Stunde warten, dann stand Benedikt Hausmann nach einer Ecke von Kevin Diemb am langen Pfosten goldrichtig und drückte den Ball über die Linie zum 1:0-Halbzeitstand.

Im zweiten Abschnitt dauerte es nur acht Minuten, ehe der TSV erneut jubeln durfte. Paul Rüttinger eroberte den Ball, spielte einen schönen Diagonalpass auf Emilio Schmidt Cabrera, der den eingewechselten Athanasios Polymeridis bediente. Er schob das Leder Waldrams Torhüter Manuel Kluge durch die Beine zum 2:0. „Leider haben wir anschließend vielversprechende Angriffe nicht vernünftig zu Ende gespielt“, kritisiert Schmid. „Da hätten wir durchaus den dritten Treffer nachlegen können.“ Dann hätte er eine entspanntere Schlussphase erlebt. Denn Waldram wehrte sich, „ist vor allem in der letzten Viertelstunde deutlich besser gewesen“. Immer wieder kombinierten sich die Gäste durchs Mittelfeld. Murnau, das viel investiert hatte, fehlte zudem vielleicht ein wenig die Kraft, um weiter entschieden dagegenzuhalten. Der Anschlusstreffer durch Paul Schlott fiel aber erst in der dritten Minute der Nachspielzeit und richtete keinen Schaden mehr an. „Es war echt ein gutes Spiel von beiden Seiten“, urteilt Schmid. „Und ich denke, unser Sieg geht auch in Ordnung.“

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