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Frauenfußball

Murnauer Damen: Hechelnd über die Ziellinie

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Murnau – Je mehr Edi Koller über die aktuelle Bezirksliga-Spielzeit nachdenkt, desto mehr ärgert er sich über die Patzer seines Teams. Nicht etwa gegen die Besten büßten die Murnauer Frauen Punkte ein.

Unerklärlich bleibt für ihn, wie der TSV im Hinspiel, das er aus privaten Gründen verpasst hatte, gegen Teutonia München nur 2:2 spielen konnte. „Teutonia ist einfach schlecht.“ Mit Fußball hat das nicht viel zu tun, was der Vorletzte biete.

Fünfmal pro Halbzeit überquerte Teutonia die Mittellinie auf der „Heuwiese“, wie der Coach schätzt. Entsprechend locker gewann Murnau 2:0. „Ich hatte nie das Gefühl, die Partie zu verlieren“, sagt Koller.

Sein Team hat zuletzt eine Abschluss-Krankheit befallen. Trotz bester Chancen trifft der TSV zu selten. Ausgenommen davon: Marie Lang. „Die brauchen wir gerade dringend.“ Beim Auswärtssieg in München traf sie neben Franziska Fischer. Nicht nur Torinstinkt und Geschwindigkeit zeichnen sie aus. Trainer Koller sagt: „Sie wirft sich auch in jeden Zweikampf rein.“ Außerdem gingen sechs Stammspielerinnen ab. „Alle verletzt.“ Mit letzter Kraft hechelt sein Team über die Ziellinie. Wirklich wichtig sei es, dass Murnau an diesem Wochenende spielfrei ist. Koller hätte keine zwei Mannschaften stellen können. „Wir müssen schauen, dass das Personal für die Zweite reicht“, sagt er. am

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