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Ausgebremst: Offensivspieler Manuel Diemb (l.) ist umgeknickt und fehlt dem TSV Murnau mehrere Wochen.

Krisenduell zum falschen Zeitpunkt

Murnaus Trainer Schmid vor Krisenduell: „Wir sind verunsichert“

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Drei Spiele in Folge hat der TSV Murnau zuletzt verloren. Gegen die SF Egling-Straßlach soll die Wende her.

Murnau – Von einer Schicksalsbegegnung will Tim Schmid nicht sprechen. Aber dem Trainer des TSV Murnau ist durchaus bewusst, dass die Partie bei den SF Egling-Straßlach am Sonntagnachmittag (15 Uhr) einen besonderen Charakter aufweist. „Aufgrund der Tabellensituation ist das ein Spiel, dass man gewinnen sollte“, räumt der Übungsleiter ein. „Aber auch an uns sind die vergangenen Partien nicht spurlos vorübergegangen.“ Die letzten drei Spiele mussten die Murnauer allesamt ihren Gegnern aus Waldram, Lenggries und Peißenberg überlassen. Da leidet das Selbstbewusstsein. „Klar – wir sind ein bisschen verunsichert.“

Um die Blockade zu lösen und positive Stimmung zu erzeugen, hat Schmid seine Schützlinge in der vergangenen Woche öfter als gewohnt um sich geschart. Die dritte Trainingseinheit sieht er dabei keinesfalls als Strafmaßnahme ob der zuletzt dürftigen Leistungen. „Das ist ausnahmslos der Tatsache geschuldet, dass wir diesmal erst am Sonntag spielen“, versichert der Peitinger. „Da hat es sich angeboten, Montag, Mittwoch und Freitag zu trainieren.“ Auf die Einheit am Montag hätte er wohl lieber verzichten sollen – knickte Manuel Diemb dabei doch derart unglücklich um, dass der Offensivspieler wohl die nächsten Wochen nicht zur Verfügung stehen wird. „Ein herber Verlust.“ Zumal der TSV-Kader fürs Wochenende noch ein paar weitere Fragezeichen aufweist. Nassis Polymeridis kränkelt, Benedikt Hausmann hat sich etwas eingeklemmt und konnte nicht trainieren. Thomas Haas weilt zudem nach wie vor im Urlaub.

Mit eigenen Augen hat Schmid die SF Egling bislang nicht beobachtet. Informiert hat er sich über den kommenden Gegner allerdings reichlich. „Gerade zu Hause werden sie alles abrufen was geht“, hat der Trainer in Erfahrung gebracht. „Da kann es durchaus ordentlich zur Sache gehen.“ Gerade die Ergebnisse der SF zu Beginn der Saison waren oftmals knapp. Zu einem Sieg reichte es für den Aufsteiger bislang aber nicht – im Gegenteil: zuletzt hagelte es saftige Ohrfeigen. In Peißenberg wurde es beim 0:10 sogar zweistellig, vergangene Woche gab es beim 0:5 gegen Habach ebenso wenig Grund zur Freude. „Das macht den Gegner aus meiner Sicht aber erst richtig gefährlich“, vermutet Schmid, der mit einer Trotzreaktion der Gastgeber rechnet. „Und da wir gerade auch nicht so gefestigt sind, kommt diese Partie wohl absolut zum falschen Zeitpunkt.“

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