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Schon wieder meisterlich : (h.v.l.) Hannes Mohr, Moritz Müller, Beqir Loshi, Florian Scheck, Momo Diaby, Betreuer Gerd Lehmann, ein Vertreter von Erdinger, (v.v.l) Maximilian Berwein, Stefan Durr, Franz Fischer und Stefan Schwinghammer. 

Vorrundensieg beim Erdinger Meister-Cup

Das neue Tore-Trio sticht für Garmisch-Partenkirchen

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Am Wochenende hat die Fußballwelt mal wieder etwas von Srdjan Ivkovic gehört. Der serbische Bomber erzielte seinen ersten Treffer im Toto-Pokal für Geretsried. Manche spotteten bereits, er habe seine Torgefahr eingebüßt. In den Testspielen zuvor hatte der Stürmer nicht getroffen.

Der 1. FC Garmisch-Partenkirchen – zuletzt drei Jahre Ivkovics Klub – ist über den Verlust schnell und sehr leicht hinweggekommen. Er hat mit Franz Fischer einen routinierten Ersatz bekommen, über den Assistenz-Coach Josef Zech schon nach zwei Testspielen sagt: „Seine Präsenz ist stark.“ Und der Landesligist hat sich mit Moritz Müller die Torfabrik der Zukunft ins Team geholt. „Er wird seinen Weg gehen“, meint Zech.

Vielleicht führt dieser Pfad schneller als von vielen erwartet in die Landesliga. Am Wochenende stürmten die zwei Neuen mit Maximilian Berwein im Test gegen Penzberg sowie beim Erdinger Meister-Cup. Offenbar ist es ein Vorteil, dass die Drei privat befreundet sind. Auf dem Platz wachsen sie schnell zusammen. Bereits nach dem zweiten Spiel sagt Zech: „Es klappt immer besser.“ Jeder aus dem Trio steuerte beim 5:1-Erfolg über Penzberg ein Tor bei. Beim Sieg im Bezirksturnier des Meister-Cups trafen sie auch fleißig und schossen den 1. FC ins Landesfinale am Sonntag, 8. Juli, in Roth (Mittelfranken).

Die beiden Ausflüge des Wochenendes lassen sich fein säuberlich trennen: einmal Spaß beim Meistercup, einmal Ernst gegen Penzberg. Sonntagabend nach zwei Tagen Fußball verließen die FC-Kicker platt das Spielfeld. Trainer Zech, der Urlauber Christoph Saller vertritt, strich kurzfristig die Dienstags-Einheit. Sein Team soll sich für das Spiel am Mittwoch gegen 1860 München II (Bayernliga) erholen. Die Testpartie in Penzberg entwickelte sich zu einer kräftezehrenden Angelegenheit. Der Kader, der sonst fast 20 Mann umfasst, schrumpfte auf 13 Feldspieler zusammen. Viele Kranke sagten Zech ab. „Was wir noch hatten, war dabei.“ Es stand aber genug Klasse auf dem Feld, um einen guten Bezirksligisten, der dazu noch stark aufgestellt war, deutlich zu schlagen.

Ihre Motivation zogen die Werdenfelser aus dem Testspiel gegen Bad Heilbrunn, das sie zwar 3:0 gewonnen hatten, allerdings einen dermaßen schwachen Auftritt hinlegten, dass Zech glatt von einer „Schmach“ sprach, die es gutzumachen gelte. In den Einheiten danach hatte er seine Enttäuschung ausgedrückt. Das Team entschädigte mit fünf Toren und setzte die Vorgaben „Eins A“ um. Neben dem neuen Sturm-Trio traf Außenspieler Leon Brudy doppelt.

Die Gaudi-Einheit am Samstag hatte offenbar die Beine gelockert. Beim Meistercup in Putzbrunn gewann der 1. FC alle sieben Partien, kassierte nur ein Gegentor. Zweimal schoss der Landesliga-Aufsteiger sechs Treffer. Allein das Finale gegen Kreisliga-Neuling TSV Bernbeuren endete 4:0. „Gutes Teambuilding“ sei das gewesen, lobt der Coach, perfekt geeignet, um die Neuzugänge zu integrieren. Selbst die Reserve, die mit Kickern aus der dritten Garde antrat, überstand als bester Gruppen-Dritter die Vorrunde. Im Achtelfinale verlor sie erst im Elfmeterschießen.

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