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Nicht überzeugend, aber erfolgreich: SV Ohlstadt holt wichtigen Dreier gegen Waldram

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Von: Oliver Rabuser

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Gefeierter Mann: Franz Leis (M. zwischen Bernhard Kurz und Andreas Wunder)) versenkt zwei Kopfbälle.
Gefeierter Mann: Franz Leis (M. zwischen Bernhard Kurz und Andreas Wunder)) versenkt zwei Kopfbälle. © . or

SV Ohlstadt reichen gegen Waldram zwei Standards und eine gute Aktion zum 3:1-Erfolg. Trainer Stefan Schwinghammer sieht dennoch viel Potenzial für Verbesserung

Ohlstadt – Das Tabellenbild hat nach dem 3:1-Erfolg über die DJK Waldram wieder freundlichere Züge angenommen. Die Leistung der Ohlstädter Fußballer lässt hingegen weiterhin einiges zu wünschen übrig. „Man spannt die Verunsicherung nach den Niederlagen“, beurteilt Stefan Schwinghammer das am Sonntag wieder lange Zeit grenzwertige Auftreten seiner Mannschaft. Zwei Ecken sowie einer von wenigen gelungenen Spielzügen reichten letztlich für den Dreier.

Die spielfreie Woche hat angesichts mehrerer Ausfälle noch nicht wirklich für ein Update in Sachen Aufbruchsstimmung in den Köpfen gesorgt. Der SVO verharrte im ersten Abschnitt in Schockstarre gegen einen alles andere als stürmischen Widersacher aus Wolfratshausen. „Zugelassen haben wir nicht viel, aber man erwartet halt mehr von uns“, sagt der Coach. Zum Beispiel eine klare Abgrenzung zu den Teams unterhalb des Trennstrichs in der Tabelle der Kreisliga 2. In den kommenden drei Partien gegen Polling, Münsing und Pöcking können die Ohlstädter die Teilnahme am Aufstiegsrennen fixieren – oder so ziemlich alles verspielen.

Gegen Waldram durchlebten die Ohlstädter einige kritische Momente, für die sie mehrheitlich selbst verantwortlich zeichneten. Ausgerechnet der stets verlässliche Jonas Thümmler erwischte einen rabenschwarzen Tag. Eine harmlose Hereingabe von links köpfte der Innenverteidiger gegen den Lauf von Torhüter Jonas Fuhrmann ins eigene Tor. Schwinghammer hätte sich aber auch vom Keeper ein früheres und lauteres Kommando gewünscht. „Das muss man am gegnerischen Sechzehner hören.“ Für Thümmlers Nerven war die Aktion Gift. Nur wenig später stolperte er als letzter Mann über den Ball, hatte aber das Glück, dass Luca Faganello die Vorlage nicht nutzte.

Wie oft in solchen Spielen veränderte ein ruhender Ball den Lauf: Luis Frombeck trat die Ecke, Franz Leis stieg hoch und verwertete zum 1:1 kurz vor der Pause. „Wir haben nicht gut gespielt, aber das Ergebnis mit einem Standard gedreht. Das ist entscheidend, dafür haben wir dreimal Training pro Woche“, kommentiert Schwinghammer.

Die maßgeblichen Momente nach Seitenwechsel, in der der SVO in des Trainers Augen „viel mehr vom Spiel“ hatte, gingen auf die Kappe von Florian Augscheller und abermals Leis. Augscheller traf nach Ablage von Michael Guglhör aus dem Rückraum, Leis köpfte nochmals ein, als Waldram mit der Brechstange kam. OLIVER RABUSER

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