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GAP-Trainer Sebastian Bartsack war froh über die schnelle Hilfe der Sanitäter. „Das hat super funktioniert.“

„Zum Glück haben wir immer zwei Sanitäter am Platz“

Notfall in der B-Klasse: 22-Jähriger mit Helikopter geholt

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Zu einem medizinischen Notfall ist es am Samstagnachmittag in der B-Klassen-Partie zwischen dem TSV Oberammergau und dem 1. FC Garmisch-Partenkirchen III gekommen: Ein 22-jähriger Spieler des 1. FC musste mit dem Rettungshubschrauber ins Murnauer Unfallklinikum gebracht werden. Er hatte über Atemnot und Schmerzen in der Brust geklagt. Die Partie wurde daraufhin abgebrochen.

„Das macht nachdenklich“, sagt Michael Drewing, Spieler und Abteilungsleiter des TSV Oberammergau. „So etwas hörst du sonst im Radio, aber dass es direkt vor dir passiert, ist unglaublich. Unser ganzer Verein wünscht ihm nur das Allerbeste, dass der Bursche bald wieder fit wird.“ Genau wie Sebastian Bartsack, der die Dritte Mannschaft der Garmisch-Partenkirchner gemeinsam mit Sinan Erdem betreut, war Drewing froh, dass rund um den Zwischenfall alles reibungslos lief. „Zum Glück haben wir immer zwei Sanitäter am Platz, die sich unsere Spiele privat anschauen“, sagt der Oberammergauer. Die hatten im Auto ihre Tasche und konnten den jungen Mann erstversorgen. „Großartig“, betont auch Bartsack. „Das hat super funktioniert.“

Der Spieler hatte bereits nach 40 Minuten über Atemnot geklagt. „Wir wollten ihn in der Pause rausnehmen, aber er meinte, es geht wieder“, sagt der Coach. Nach gut zehn Minuten in der zweiten Hälfte aber kam er wieder zur Bank. Die Verantwortlichen nahmen ihn sofort runter – und riefen den Rettungswagen. „Zum Glück war Hüseyin Pekhamarat da. Er hat den Spieler in der Jugend schon einmal trainiert und so einen Vorfall mit ihm erlebt“, sagt Bartsack. Ein medizinischer Check hatte damals jedoch keinerlei Befund ergeben.

Das Klinikum konnte der Fußballer mittlerweile verlassen. „Er will sich aber noch einmal gründlich untersuchen lassen“, sagt Bartsack. Das fordert der Verein auch. „Wir setzen ihn erst wieder ein, wenn das geklärt ist“, stellt der Trainer klar. „Das ist auch unsere Verantwortung.“

„Überragend“ reagiert habe Schiedsrichter Martin Berkmann aus Unterammergau. „Er hat die Situation super gemanagt“, lobt Bartsack. „Er blieb ganz ruhig, hat mit den Teams gesprochen und am Ende gar auf sein Honorar verzichtet.“ Er spendierte den beiden Mannschaften stattdessen Getränke. Der FC-Coach betonte auch gleich, er wolle keinerlei Wiederholungsspiel. „Wir wollten, dass die Partie abgebrochen wird, es stand sowieso 3:0 für Oberammergau, das geht für uns in Ordnung. Der Sport steht bei so etwas im Hintergrund.“ Da waren sich alle einig.  cf

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