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Auf sie mit Gebrüll: SVO-Leader Sebastian Schwinghammer (r.) ist gegen Geretsried wieder mit dabei.

SV Ohlstadt: Raus mit dem Frust

SV Ohlstadt - SV Ohlstadt startet ins Saisonfinale: Bei den Fußball-Freunden aus Geretsried könnte der SVO einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt tun.

Das spannende Saisonfinale beginnt für den SV Ohlstadt. Drei Spiele binnen einer Woche – der letzte Spieltag ist bekanntlich auf Fronleichnam vorverlegt – verbleiben dem Team, um sich aus seiner misslichen Lage zu befreien und die Kreisliga ohne Zusatzschicht zu halten. Das heutige Nachholspiel (19 Uhr) bei den Fußballfreunden Geretsried genießt dabei bereits eine herausragende Bedeutung. Schließlich hat sich der Gastgeber nach einem Trainerwechsel in den vergangenen Wochen bis auf einen Zähler an die Ohlstädter herangetastet. Die konnten ihrerseits auf dem kleinen ramponierten Spielfeld am Krötenteich noch nie gewinnen. Müssen sie diesmal aber fast. Andernfalls drohen gegen den TuS Geretsried II und die bereits abgestiegene FT Starnberg zwei Nervenkrimis.

Ein Sieg muss also her. Drei Punkte würden den SVO weit aus dem Schlamassel ziehen. Denn Verfolger FF hat ein hartes Restprogramm mit Waldram und Murnau. Doch ist ein Erfolg in Geretsried leichter herbeigeredet als getan. Denn es bedarf einer gehörigen Leistungssteigerung. Was die Ohlstädter Kicker zuletzt in Hausham ablieferten, war gelinde gesagt gar nichts. Die von Trainer Andreas Fischbach verordnete defensive Marschroute wurde zwar über weite Strecken umgesetzt; mehr aber auch nicht. Ein Torschuss während der gesamten Spielzeit – eine madige Geschichte. „Wir konnten keine Wucht nach vorne reinbringen“, bestätigt Fischbach. Der Coach entwertete die zaghaften Versuche mit den Attributen „arg verhalten und brav“. Das Ganze habe mit „Feuer auf dem Platz“ nichts zu tun. In Hausham loderte nicht einmal eine winzige Offensiv-Flamme. „Wir haben es nicht rüberbringen können.“

Für Fischbach ein Ausrutscher, keineswegs ein Trend. Schließlich hatte sich der SVO zuvor zwei wichtige Siege erkämpft. Und in Benediktbeuern fand die Mannschaft eine ähnliche Ausgangslage vor. „Da haben wir die Aufgabe gut gelöst“, erinnert Fischbach. Warum also nicht neuerlich? Er werde in jedem Falle „auf Sieg spielen“ lassen. Nichts anderes wolle auch seine Mannschaft, bei der der erkrankte Nico Koller für Rückkehrer Basti Schwinghammer aus der Stammelf rutscht.

Abermals hält Fischbach Rechenexempel und statistische Größen von seiner Elf fern. Man brauche weder nach links, noch nach rechts zu schauen. „Das lenkt nur ab und blockiert.“ Dass die Ergebnisse der Geretsrieder nach der Wiederkehr von Sinan Karaman als Trainer durchweg positiv ausfielen, ist Fischbach bewusst. Er weiß: „Sie sind im Aufwind.“ Doch könne nach dem verpatzten Hausham-Spiel jeder einzelne „seinen Frust rauslassen“ und in positive Energie umwandeln. So sei der wichtige Dreier möglich. „Wir müssen einfach alles raushauen, was wir können. Dann gewinnen wir auch.“

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Quelle: fussball-vorort.de

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