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Abgeräumt: SV-Verteidiger Giuseppe Scolaro (hinten) drängt Simon Stumpfecker vom WSV Unterammergau im Zweikampf ab.

Ein Punktgewinn, der dem WSV wehtut

WSV Unterammergau - Das Rumpfteam des WSV Unterammergau kassiert in Polling eine Minute vor Ende das 1:1.

Der WSV Unterammergau wollte am Pfingstwochenende nichts dem Zufall überlassen. Gleich fünf Stammspieler der ersten Garnitur stellte Trainer Peter Wagner in die Reserve ab, um in Burggen wichtige Punkte für den Klassenerhalt in der B-Klasse 8 zu holen. Das gelang. 2:1 siegte der WSV. „Wir tun nichts, was nicht legitim ist“, versichert der Sportliche Leiter des WSV, Ludwig Hutter. „Andere Vereine machen es genauso.“ Er war mit Wagner und den Spielern, die noch für die Erste übrig blieben, zum Kreisklassenspiel beim SV Polling gefahren. Und trotz des personellen Aderlasses holten sich die Ammertaler ein 1:1.

„Eigentlich ist ein Punkt zu wenig“, betont Hutter sogar. Denn die Rumpfmannschaft, die Wagner freiwillig wohl nie aufgestellt hätte, schlug sich beachtlich. Markus Wichan brachte den WSV nach gut zehn Minuten in Führung. Unbedrängt zog er aus 25 Metern ab. Drin. Sebastian Moser und Simon Stumpfecker verpassten es, das 2:0 nachzulegen. Obwohl Unterammergau nicht viel in die eigene Offensive investierte, sprangen gute Chancen heraus. Die Pollinger hatten keine einzige. „Unsere erste Halbzeit war schlecht“, sagt SVP-Sprecher Alexander Kraus.

Nach dem Wechsel drückte Polling – ohne gefährlich vors WSV-Tor zu kommen. Unterammergau konterte. Dabei sprangen zwei dicke Chancen heraus. Stefan Wagner hatte den Pollinger Torhüter Mathias Schuster schon umkurvt, schoss dann aber einen Abwehrspieler auf der Torlinie an. Sepp Thiermeyer scheiterte mit einem Foulelfmeter an Schuster. „Er war unser Held“, räumt Kraus ein. Danach ging offensiv nichts mehr bei den Gästen. Stattdessen leisteten sich ein Foul nach dem anderen.

Doch was machte Polling? Die Hausherren waren harmloser als ein Kaninchen. Jeden Freistoß setzten sie neben oder übers Tor. Bis zur 89. Minute. Am kurzen Pfosten standen gleich zwei Pollinger alleine. Sebastian Gößl nutzte den Zuordnungs-Fehler zum 1:1 aus. Polling hat damit den Klassenerhalt fix gemacht, Unterammergau Platz drei zementiert.

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Quelle: fussball-vorort.de

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