Ist Meghans Baby schon da? Krankenwagen steht vor Harrys und Meghans Anwesen

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Mit dem FC Mittenwald bleibt Christof Bielmeier nach der Winterpause ungeschlagen. Foto: Rabuser

Alle Spieler der A-Klasse: Grainaus Torwart nimmt Niederlage auf seine Kappe

Rücktrittsgedanken: Macht Farchant-Trainer Sascha Handke weiter?

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Landkreis – Drei Tore für eine Mannschaft: Das gehörte fast zum A-Klassen-Standardprogramm am Wochenende. Für Eschenlohe und Uffing bedeuteten sie eine herbe Niederlage – Lob der Trainer gab es dennoch. Genauso wie in Grainau. Da suchte der Trainer die Schuld ganz bei sich. In Farchant lief’s anders. Für die drei Gegentreffer gab’s wahrlich kein Lob. Ganz im Gegenteil.

VTA Garmisch-P. – TSV Farchant 3:0 (0:0)

Schiedsrichter: Georg Heiland (FC Stoffen). – Zuschauer: 40. – Tore: 1:0 (64.) Krieg, 2:0 (80.) Kücük , 3:0 (89.) D. Rotaru.

Natürlich ist Sascha Handke angefressen. Und natürlich denkt er nach. Darüber, ob er weitermacht, wenn seine Elf absteigt. Darüber, ob er die Saison überhaupt beendet. Man müsse alles hinterfragen, sagt der Trainer des TSV Farchant. Und in der derzeitigen Situation „für alles offen“ sein. Die sieht schlecht aus. Farchant steht nach dem 0:3 beim zweiten Abstiegskandidaten, dem VTA Garmisch-Partenkirchen, am Tabellenende. Im Vorfeld hatte Handke verkündet: „Wenn wir nicht gewinnen, gehen die Lichter aus.“ Jetzt sagt er: Man werde bis zum Schluss kämpfen. Mit seinen klaren Aussagen hatte der Coach die Spieler wachrütteln wollen. Das hat nicht geklappt. „Wer so spielt, hat in der Klasse nichts verloren.“ Die richtige Einstellung fehlte. Die zeigte der Gastgeber. Kampf, Wille und Glück samt dreier „wunderschöner Tore“ – so gelang dem VTA nach Einschätzung von Teamsprecher Erdal Kücük, der selbst einen Treffer beisteuerte, der Sieg. „Der hat der Seele gut getan.“ Jetzt wollen die Kicker die Motivation mitnehmen. Von Endspiel zu Endspiel. Und so „das eigentlich Unmögliche“ schaffen. Den Klassenerhalt.

SV Ohlstadt II – SV Eberfing 3:1 (3:0)

Schiedsrichter: Pietro Trizzi (FT Starnberg). – Zuschauer: 40. – Tore: 1:0 (40.) Fels, 2:0 (45.) Husel, 3:0 (45. + 3) Schwarz (Eigentor), (75.) Brunner.

Es gibt da diese WhatsApp-Gruppe bei der Ohlstädter Reserve. Sie trägt den Namen „Not am Mann“. Oft verschickt Tobias Fischbach eine Nachricht an alle Mitglieder. Halt immer dann, wenn der Coach dringend Spieler braucht. So wie für diesen Sonntag. Einmal mehr hat sich gezeigt: Auf die Gruppe ist Verlass, der Zusammenhalt unter Ohlstädter Fußballern ist enorm. Am Samstagabend um 21.47 Uhr bekam Fischbach die letzte Zusage: Auch Franz Albrecht, einer von mehreren ehemaligen Spielern, hilft aus. So standen dem Trainer 14 Mann zur Verfügung. „Einfach super.“ Mit ihnen schaffte Fischbach die Überraschung: den 3:1-Sieg gegen den Favoriten aus Eberfing. Fairerweise gibt Fischbach zu: Das Ergebnis schmeichelt seiner Elf. Die Gäste hatten ebenso viele Chancen. „Aber wir waren einfach scheißeffektiv.“ Hinzu kamen eine „Top-Einstellung“, ein Torwart in Hochform und „das nötige Massl“. Alles passte. Das erkannte auch Fischbachs Spezl Anton Geiger, Eberfing-Coach und ehemaliger SVO-II-Trainer, neidlos an – und gab den Ohlstädtern ein Bier aus.

1. FC Penzberg II – FC Mittenwald 2:2 (2:1)

Schiedsrichter: Francesco Bartolo (FC Bayern München). – Zuschauer: 40. – Tore: 1:0 (6.) Kosova, 1:1 (16.) Kunze, 2:1 (26.) Grünzinger, 2:2 (53.) Hornsteiner. – Gelb-Rote Karte: Hornsteiner (74., Mittenwald)

Mittenwald bleibt nach der Winterpause ungeschlagen. Mit dieser Kernaussage zeigt sich Trainer Helmut Schug „absolut zufrieden“. Prinzipiell gilt das auch für das Match in Penzberg. Hätte sich nicht Christian Hornsteiner mal wieder im Ton vergriffen, sich einen Platzverweis wegen Meckerns eingehandelt. Zum wiederholten Mal. „Das hat er schon vor zwei Wochen gemacht“, merkt Schug kritisch an. Mildernde Umstände gab’s ob der Tatsache, dass Hornsteiner zuvor den wichtigen Ausgleichstreffer markiert hatte. „Das einzig herausgespielte Tor von allen vieren“, sagt Schug. Penzbergs frühes Führungstor falle „höchstens in der F-Jugend“, sagt der 62-Jährige. Und auch beim 1:1 köpfte Jan Kunze nur dank eines Torwartfehlers ein. Zudem schlug ein direkt verwandelter Freistoß scharf und flach neben dem Pfosten ein. Ein wenig kämpfte der FCM auch mit dem Kunstrasen. „Der Ball springt anders, dadurch haben wir einige Chancen versiebt“, glaubt Schug.

SC Eibsee Grainau – ASV Antdorf II 2:3 (1:2)

Schiedsrichter: Christof Mahler (FC Seeshaupt). – Zuschauer: 20. – Tore: 0:1 (6.) Deschlmaier, 0:2 (12.) Lipinski, 1:2 (24.) Sporer, 1:3 (53.) Spasic, 2:3 (70.) Wagner (Eigentor).

Die Schlagzeile lieferte Andreas Zinn selbst: „Vom Matchwinner zum Spielverderber“. Der Trainer und Torhüter der Grainauer war zu bedauern. In der Vorwoche Elfmeter-Töter, trug er dieses Mal zur einer schier unmöglichen Niederlage bei. Der SC verabschiedet sich durch die 2:3-Niederlage gegen die Antdorfer Reserve aus dem Rennen um die Aufstiegsrelegation. Zinn entschuldigt sich bei der Mannschaft: „Wenn der Torhüter drei Eier bekommt, ist es schwierig, ein Spiel zu gewinnen.“ Eine Flanke durch die Finger gerutscht, im Fünfer unentschlossen gehandelt, beim Mauerstellen am Pfosten stehend düpiert, weil der Ball nicht gesperrt war: Es war ein Tag zum Wegwerfen. „Ich war mit den Kopf woanders.“ Bitter. Denn die Grainauer lieferten eine einwandfreie und chancenreiche Vorstellung ab. Zinn lobte eine „bärenstarke Leistung“ des Teams. Florian Sporer verlängerte einen Flugball von Andreas Hauck ins lange Toreck. Beim zweiten SC-Treffer hatte Martin Nöhmeier abgezogen. Sporer hätte das Remis retten müssen, klärte aber einen Hochkaräter praktisch selber.

SV Uffing II – SC Huglfing 0:3 (0:1)

Schiedsrichter: Walter Timm (TSV Peißenberg). – Zuschauer: 50. – Tore: 0:1 (35.) Tafertshofer. 0:2 (60.) Listle, 0:3 (61.) T. Schelle.

Bei einer 0:3-Niederlage rechnet man nicht unbedingt mit einem Trainer, der seine Mannschaft ohne Wenn und Aber lobt. Florian Neuner macht am Sonntag genau das. Seine Jungs, sagt der Trainer der Uffinger Reserve, „haben das richtig gut gemacht“. Kämpferisch zeigten sie sich, haben „sich bis zum Schluss richtig reingehauen“, standen defensiv gut. Kurzum: „Ich bin zufrieden.“ Warum die Niederlage gegen Huglfing dennoch so deutlich ausfiel? Zum einen wegen der vielen Ausfälle, die schon im Vorfeld die Chancen auf ein gutes Ergebnis gegen den Tabellenzweiten reduzierten. Zum anderen wegen der nicht genutzten Chancen. In den ersten 35 Minuten habe der SC „nichts gemacht“, sagt Neuner. Trotzdem trafen die Gäste. Gleich nach der Pause folgten die Tore zwei und drei. Neuner aber bleibt dabei: „Ich mach’ der Mannschaft keinen Vorwurf.“

SV Söchering – SV Eschenlohe 3:0 (3:0)

Schiedsrichter: Walter Bretthauer (SF Windach). – Zuschauer: 30. – Tore: 1:0 (5.) Weber, 2:0 (34.) Nebl, 3:0 Guggemoos (41.).

Nein, nein, nein. Von einer Angst, die alle lähmt, die nun über allem schwebt, will Thomas Hesse nichts wissen. In keiner Phase des Abstiegskampfes hatte der Eschenloher Trainer bislang das Gefühl, dass seine Mannschaft verkrampft. Auch jetzt nicht, nach dem 0:3 in Söchering. Vielmehr hebt er das Positive hervor. Denn der Sieg der Gastgeber sei nicht verdient, „wir waren klar besser“, gerade in der zweiten Halbzeit. Das alt bekannte Manko: Die Eschenloher nutzen ihre Chancen nicht, nicht einmal die „fünf, sechs fast Hundertprozentigen“ in Söchering. Die Gastgeber dagegen „machen auch aus Halbchancen Tore. Und das bricht uns das Genick.“ Dass seine Elf den Weg aus dem Tabellenkeller schafft, daran glaubt Hesse. Vor allem nach dem, was er am Sonntag gesehen hat.

SF Bichl – FC Oberau 1:1 (0:0)

Schiedsrichter: Michael Grotz (WSV Unterammergau). – Zuschauer: 60. – Tore: 1:0 (52.) Schilcher, 1:1 (75.) Burger.

Eine Elf des Tages nur aus Spielern des FC Oberau. Das klingt für Sebastian Schmölzl nach einer guten Idee. Tatsächlich tut sich der Trainer schwer, nach dem Spiel am Sonntag einen Mann herauszugreifen, hebt stattdessen die mannschaftlich geschlossene Leistung hervor. 90 Minuten lang habe seine Elf an sich und den Sieg gegen Tabellenführer Bichl geglaubt. Daran änderte auch der zwischenzeitliche 0:1-Rückstand nichts. Die Oberauer blieben dran, Michael Burger traf zum 1:1-Endstand. Und es wäre, davon ist Schmölzl überzeugt, noch mehr drin gewesen. „Wenn wir so weitermachen, ist mir nicht bang.“ Heißt: befreit aufspielen, Siegeswillen und Selbstvertrauen zeigen. Denn der Kopf, sagt Schmölz, „ist einfach wahnsinnig wichtig“.  or/kat

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