Schmölzl hält Elfmeter und rettet das Remis

- München - Zumindest einen Punkt hat sich der 1. FC Garmisch-Partenkirchen am gestrigen Sonntag beim TSV München-Solln erkämpft. Nach der dreiwöchigen Zwangspause und vor allem aufgrund der zahlreichen Ausfälle zeigte sich FC-Vorsitzender Franz Benkert mit dem 2:2 (0:1)-Unentschieden beim bislang stärksten Bezirksliga- Aufsteiger hoch zufrieden. "Der eine Punkt geht absolut in Ordnung, unser Team hat gegen eine technisch hervorragende Mannschaft eine starke kämpferische Leistung gezeigt", fand der FCChef.

<P>Auch Trainer Gerhard Schmidt konnte sich mit dem Remis durchaus anfreunden. Zumal FC-Keeper Sebastian Schmölzl in der 85. Minute einen von Ferhat Düzel verschuldeten Elfmeter parierte. "Deshalb muss man am Ende schon zufrieden sein", gab sich der Übungsleiter bescheiden Weniger begeistern konnte den Coach die Vorstellung in Durchgang eins. "Da muss man nach der Pause einfach aggressiver zu Werke gehen", fand Schmidt.<BR><BR>So nicht geschehen in der 15. Minute. Nach einem Ballverlust auf der linken Seite reichten zwei Doppelpässe der Hausherren, um Mathias Blasentreu im Strafraum völlig frei zu spielen. Die Chance ließ sich der Sollner dann nicht entgehen und verwandelte zum 1:0. Nach dem Seitenwechsel präsentierte sich der FC wie verwandelt. "Da haben wir etwa 20 Minuten so gespielt, wie ich mir das eigentlich für die gesamte Partie vorgestellt hätte", erklärte Schmidt. "Wir sind vorne gleich draufgegangen und haben die Sollner zu Fehlern gezwungen."<BR><BR>Dazu zeigte sich der 1. FC bestens aufgelegt im Ausnutzen seiner Chancen. Zwei wenigen Möglichkeiten nutzten Marc Dannemann und Sebastian Kleiner. Mit einem Doppelschlag (48. und 55.) besorgten sie das 2:1 für Gäste. Die Platzherren konnten sich zwar in der Schlussphase noch einmal ein optisches Übergewicht erspielen, kamen aber vor allem dank Schmölzl in der 80. Minute nur noch zum 2:2 durch Blasentreu.<BR><BR>Ein klarer Vorteil für Hausherren war aus Sicht von Schmidt der Aschenplatz. "Solln hat bereits seit drei Wochen auf diesem Feld trainiert, wir hatten schon bei der Ballannahme so unsere Probleme", gab er zu. Ganz zufrieden war der Coach mit seinen zahlreichen Youngstern, die auch aufgrund vielen Ausfälle zum Einsatz kamen. "Es war mehr Aufgebot der Zukunft als eine Notelf", fand der Übungsleiter. "Natürlich müssen auch mal Lehrgeld bezahlen, doch wenn sie das so wie heute machen, bin ich ganz zufrieden und optimistisch, dass wir in der kommenden Saison wieder vorne dabei sind."</P>

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