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Unaufhaltsam: SVO-Stürmer Maximilian Schwinghammer umkurvt den Keeper auf dem Weg zum zweiten Treffer.

Pokalpleite folgt Schützenfest

Schwinghammer führt Ohlstadt mit Dreierpack an die Spitze

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Der SV Ohlstadt verteidigt durch einen souveränen Auftritt gegen den TuS Holzkirchen II die  Tabellenspitze in der Kreisliga 1. Maximilian Schwinghammer gelingt Dreierpack beim 7:2.

Ohlstadt– Markus Eberhart hatte einen guten Reicher. Er lehnte sich nach der Pokalniederlage gegen den Bezirksligisten Penzberg nicht zu weit aus dem Fenster, als er versprach: Die Effizienz bei Stürmer Maximilian Schwinghammer würde sich in absehbarer Zeit steigern. Nur vier Tage dauerte es, bis der Rückkehrer vom 1. FC Garmisch-Partenkirchen am Sonntag gegen den TuS Holzkirchen II einen satten Dreierpack schnürte. Weil die Ohlstädter generell erneut eine starke Vorstellung boten, gingen sie mit einem 7:2-Schützenfest vom Platz. Die Folge: Der SVO steht bis auf Weiteres an der Tabellenspitze der Kreisliga 1. Das muss man sich erst auf der Zunge zergehen lassen. „Nehmen wir gerne mit“, sagt der tiefenentspannte Trainer.

Zwei Anläufe benötigte Schwinghammer dieses Mal, ehe er sein Visier richtig eingestellt hatte. Einmal donnerte er den Ball über den Querbalken, danach verpasste er eine Hereingabe von Simon Nutzinger. Dann aber: Nach Traumpass von Rudi Schedler umkurvte der 24-Jährige den Holzkirchner Keeper Markus Grünewald und wuchtete die Kugel unter die Latte – 1:0. Beim 3:1, das kurz vor der Pause fiel, lauerte der Angreifer am langen Pfosten. Und just da traf der Eckball von Nutzinger auch ein. Dazwischen hatte Spielgestalter Nutzinger mit einer Freistoßflanke aus 23 Metern halblinker Position selbst getroffen: Matthias Kaindl rauschte ebenso am Ball vorbei wie Schwinghammer, doch der Ball kullerte über die Linie – Klassiker.

Spätestens da hatten die Ohlstädter Gefallen an diesem Spiel gefunden. Vier weitere Treffer im zweiten Abschnitt rundeten einen nahezu perfekten Nachmittag bei der Heimpremiere ab. Rudi Schedler machte mit einer flachen Direktabnahme den Auftakt. Sinnbildlich für den starken Auftritt stand aber ohne Zweifel die Co-Produktion der beiden auffälligsten Protagonisten. Schedler, der im Mittelfeld als Häuptling für Zucht und Ordnung sorgte, schickte Schwinghammer auf die Reise – 5:1. „Er hat sich unwahrscheinlich gesteigert“, lobt Eberhart den Torjäger.

Nicht auszublenden sind allerdings jene Momente, in denen sich die SVO-Hintermannschaft in Drucksituationen falsch verhielt. Das galt für den ersten Gäste-Treffer, einen Flachschuss von Fabrizion Capocefalo ebenso wie beim späteren 5:2. Wenngleich der SVO da schon ohne Dominikus Zach auskommen musste, den Kniebeschwerden zum Aufgeben zwangen. „Wir haben Probleme und nicht die Ruhe, wenn uns der Gegner anläuft und wir den Ball laufen lassen müssen“, urteilt Eberhart. Bestes Beispiel war ein Ballverlust von Levent Karaca, der zu einem Alleingang der Holzkirchner führte. Severin Kriege hatte gar Keeper Kevin Ziener schon ausgespielt, den Ball klärte aber Sven Döpke noch in heldenhafter Manier. Er knallte in der Szene gar mit dem Kopf an den Pfosten – blieb aber unverletzt.

Abhilfe schaffte Ohlstadt durch seine effiziente Offensive. Immer wieder fanden die feinen Anspiele in die Spitze Abnehmer. Das zielgerichtete Training fruchtet offenbar. Nutzinger nach feinem Pass von Kaindl sowie Frey unter gütiger Mithilfe von Keeper Grünewald vollendeten das denkwürdige Resultat.

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