1. Startseite
  2. Sport
  3. Amateurfußball
  4. Landkreis Garmisch

SG Farchant-Garmisch-Partenkirchen steigt auf: Der Lohn für viel Fleiß

Erstellt:

Von: Christian Fellner

Kommentare

Jubel ist doch am schönsten: Die SG-Frauen in Aufstiegslaune nach dem letzten Saisonspiel gegen Münsing.
Jubel ist doch am schönsten: Die SG-Frauen in Aufstiegslaune nach dem letzten Saisonspiel gegen Münsing. Foto: privat © privat

Die SG Farchant-Garmisch-Partenkirchen geht nach dem Aufstieg selbstsicher in die Kreisklasse. Trainer Manfred Hamberger wünscht sich dafür einen Co-Trainer.

Farchant – Eigentlich war’s ein Geschenk. Daraus macht Manfred Hamberger keinen Hehl. Denn noch vor der Winterpause hatte mit dem Aufstieg der Fußballerinnen der Spielgemeinschaft Farchant-Garmisch-Partenkirchen keiner gerechnet. „Damals hieß es, dass nur eine Mannschaft aufsteigt“, sagt der Trainer. In der Auszeit aber fällte der Verband einen weitreichenden Beschluss:

„„Das haben sie sich wirklich erarbeitet, das war der Lohn für die Mühen.“

Manfred Hamberger

Zwei Teams gehen hoch in die Frauen-Kreisklasse. Schon war der Ehrgeiz geweckt. „Die Mädchen waren wirklich sehr fleißig und engagiert“, beteuert Hamberger. Und in der letzten Partie machten sie durch das 6:1 gegen Münsing tatsächlich den Aufstieg perfekt. „Das haben sie sich wirklich erarbeitet, das war der Lohn für die Mühen.“

An der Nummer eins in der Liga gab es für niemanden ein Vorbeikommen. An der Vormachtstellung der Grainauer Frauen kratzt auch Hamberger nicht im Geringsten. „Das ist eine Top-Mannschaft, die steht eine ganze Ecke über uns anderen in der A-Klasse.“ Dem SCG traut er sogar in der Kreisklasse eine sehr gute Rolle zu. „Das Team kann da oben mitspielen.“

SG Farchant-Garmisch-Partenkirchen: Manfred Hamberger wünscht sich Co-Trainer

Bei der eigenen Mannschaft geht er ein wenig zurückhaltender heran. Hamberger, der das Team seit sieben Jahren betreut, vier davon in einer SG mit dem 1. FC Garmisch-Partenkirchen, sieht aber auch seine Mädchen nicht nur als Außenseiter. „Wir haben immer wieder Testspiele gegen höherklassige Mannschaften gespielt und im Großen und Ganzen gut abgeschnitten.“

Sein Trumpf ist ein Kader von rund 25 Spielerinnen und – vor allem – eine reine U17-Mädchenmannschaft darunter. „Da werden sie von Manni Schröder sehr gut herangeführt.“ Was er sich für die Zukunft noch wünscht? Einen weiteren Co-Trainer, um die Arbeit ein wenig verteilen zu können. Dann ist ihm vor der Zukunft nicht bange. „Ich bin schon so selbstsicher, dass ich sage: Wir gehen jetzt da hoch in die Kreisklasse und wollen auch oben bleiben.“ (cf)

Auch interessant

Kommentare