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Zurück von den Philippinen: Matthias Kaindl (l.) steht nach seinem Urlaub wieder im Kader des SV Ohlstadt.

SVO-Coach Tischer: „Wir haben einen Lauf, aber darauf brauchen wir uns nichts einbilden“

SV Ohlstadt: In Waldram der nächste Schritt Richtung Klassernerhalt?

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Mit zwei Siegenund nur einem Gegentreffer hat der SV Ohlstadt seine Ausgangsposition nach der Winterpause in kürzester Zeit signifikant verbessert.

Von voreiligen Vollzugsmeldungen bezüglich des Klassenerhalts, der Neuauflage früherer Ambitionen in Sachen obere Tabellenhälfte, oder gar einem Höhenflug des Teams ist aber keine Rede. „Wir haben einen Lauf, aber darauf brauchen wir uns nichts einbilden“, betont Coach Jan Tischer vor dem Gastspiel bei der DJK Waldram (Samstag, 06. April 2019).

Das Team kennt die Zielsetzung Tischers seit Wiederbeginn der Punktrunde: „Bis spätestens April möchte ich da unten weg sein“, unterstreicht der neue Trainer, der auf seinem ehrgeizigen Projekt beharrt. Mögliche Rückschläge inbegriffen. Den Begriff Niederlage hat der 40-Jährige aber einstweilen aus dem Vokabular gestrichen. Das gilt auch für den Trip nach Wolfratshausen. Mit den Waldramern lieferte sich der SVO in den vergangenen Jahren zumeist aufregende Duelle. Bei sich daheim hatte aber meistens die DJK die Nase vorn. Diesmal möchte Tischer mit „mindestens einem Punkt“ an den Boschet zurückkehren. „Danach schlucken wir den Nächsten in der Tabelle“, schiebt er selbstbewusst nach.

Die Vorgehensweise ist denkbar simpel: „Wir wollen punkten wie die Hamster.“ Ein wenig überrascht zeigte sich der SVO-Coach über die jüngsten Aussagen von Florian Lanz. Die Analyse des Deisenhofener Trainers zur Begegnung beider Teams am vorigen Samstag beinhaltet Einschätzungen zur Zweikampfführung der Ohlstädter. Die sei „aggressiv und zum Teil grenzwertig“ gewesen. Tischer kann der Meinung seines Kollegen nicht beipflichten. Im Gegenteil: Letztlich hätten sich drei seiner Kicker nach Fouls von FCD-Seite angeschlagen durch die Trainingswoche geplagt. Tischer bat daher am Dienstag zum „Wundenlecken“, zog erst zwei Tage später die Intensität wieder an. Allein um die Spannung hochzuhalten.

Zwar ficht der Trainer nicht an, dass man derlei Kraftakte wie zuletzt „nicht über fünf oder sechs Spiele“ wiederholen könne. Dennoch hofft er, dass seine Mannen in Waldram „noch einmal alles raushauen.“ Die Startelf bleibt unverändert, auch die Ausrichtung dürfte ähnlich sein. Einzig seinen Außenverteidigern Levent Karaca und Michael Guglhör riet Tischer an, bereits bei der Ballannahme am Gegenspieler anzustehen. Mittelfeldmotor Simon Nutzinger pausiert derweil noch eine weitere Woche, einzig neuer Spieler im Kader ist Matthias Kaindl. 

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