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Geschwächter SV Ohlstadt will „mit einem Top-Ergebnis in den Winter gehen“

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Will im oberen Tabellendrittel überwintern: SVO-Trainer Jan Tischer.
Will im oberen Tabellendrittel überwintern: SVO-Trainer Jan Tischer. © RABUSER

Nach einem spielfreien Wochenende klingt der Herbst beim SV Ohlstadt eher unspektakulär aus. Zumindest suggeriert das die Ansetzung gegen den Tabellenvorletzten TSV Peißenberg.

Ohlstadt – Dennoch birgt die Partie für das Heimteam durchaus Brisanz, hängt die Ausgangslage für das kommende Frühjahr doch maßgeblich vom Spielausgang ab. „Wir wollen den Heimdreier, und wir brauchen ihn auch für die gesteckten Ziele“, betont Jan Tischer. Der SVO Coach will das, was das Team seit Jahren nicht mehr geschafft hat: „Mit einem Top-Ergebnis in den Winter gehen.“

Damit seine Mannen den Jahresschlussakt nach einigen Blessuren und verschnupften Nasen gestärkt angehen können, strich Tischer in der Vorwoche einen Trainingstag. Gleichwohl hat sich die personelle Ausgangslage nicht wirklich gebessert, eher verschoben. So sind Levent Karaca und Yannic Frey beruflich verhindert. Bei Franz Leis und Klaus Zach liegen Krankmeldungen mit grippalem Hintergrund vor. Christoph Wäckerle und Matthias Kaindl sind angeschlagen. Aber mit Improvisation kennt sich der 41-Jährige ja aus. Ein Aushilfsgesuch an Dominikus Zach blieb bis Freitag unbeantwortet, dafür rücken Tobias Weber und Michael Reißl vom erfolgsverwöhnten Reserveteam auf die Wechselbank.

Sehr viel wichtiger ist Tischer der Fokus auf die Partie, inklusive Respekt vor dem angeschlagenen Gegner. Peißenberg steht im Vergleich zu zwei der drei unmittelbaren Kontrahenten im Keller bei einem mehr absolvierten Match mit dem Rücken zur Wand. „Der TSV weiß, was die Stunde geschlagen hat“, sagt Tischer, der einen „bis zum letzten Tropfen“ kämpfenden Gegner erwartet. Die Achillesferse der Peißenberger illustriert deren Torverhältnis. „Sie sind defensiv nicht so schlecht, bringen es aber vorne nicht auf die Kette.“ Umso unerlässlicher ist Umsicht und Bedacht in der Arbeit gegen den Ball. Torchancen hatten die Ohlstädter stets ausreichend. Deswegen setzt Tischer auf des SVO liebstes Kind: „Den Gegner mit schnellem Umschaltspiel in Bedrängnis bringen.“ Damit der Winterschlaf im oberen Tabellendrittel getätigt werden kann.  (or)

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