SV Uffing versuchts zum dritten Mal gegen den SF Egling-Straßlach.
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SV Uffing versuchts zum dritten Mal gegen den SF Egling-Straßlach.

Dritter Anlauf: SV Uffing gegen den SF Egling-Straßlach 

SV Uffing: Im dritten Versuch gegen den SF Egling-Straßlach 

  • vonAndreas Kögl
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SV Uffing: Im dritten Versuch gegen den SF Egling-Straßlach. Die Uffinger versuchen den Anschluss zu schaffen um näher ans rettende Ufer heranzukommen.

Uffing – Aller guten Dinge sind drei. Das gilt hoffentlich für die Fußballer des SV Uffing, die heute Abend erneut versuchen, die Kreisliga-Partie bei den SF Egling-Straßlach über die Bühne zu bringen. Die erste Ansetzung im November 2019 fiel widrigen Wetterbedingungen zum Opfer. Der zweite Anlauf vor wenigen Wochen einem Corona-Verdacht bei den Gastgebern Thomas Neumeier hofft, dass nicht wieder etwas dazwischenkommt. Der Uffinger Coach würde gerne spielen – und gerne gewinnen. Denn vor allem für die Gäste ist die Partie enorm wichtig.

Als abgeschlagenes Schlusslicht mit nur drei Punkten ist für Egling die Spielzeit so gut wie gelaufen. Die Motivation der Sportfreunde dürfte sein: endlich den ersten Sieg einzufahren. Nach dem Motto: „Wenn nicht gegen den Vorletzten, gegen wen dann?“ So formuliert Neumeier die nahe liegenden Gedankengänge der Platzherren. Gewinnt hingegen Uffing, würde es an dessen Platzierung zwar nichts ändern. Guttun aber würde dem SV ein Sieg auf jeden Fall. „Wir wären direkt an den Mannschaften vor uns dran, das rettende Ufer wäre in Sichtweite.“

Neumeier: Schlechte Chancenverwertung bringt das Team in den roten Bereich

Dass die Uffinger gegen jede Mannschaft der Liga mithalten können, haben sie in der Rückrunde immer wieder bewiesen. So auch am Sonntag im Ligapokalderby gegen den TSV Murnau, als sie die Partie in den letzten Minuten drehten und mit 2:1 gewonnen haben. Das große Manko aber einmal mehr: der Chancenwucher. „Es wäre schön, wenn es mit dem Verwerten der Möglichkeiten mal nicht so lange dauern würde“, sagt Neumeier. „Ich würde an der Außenlinie nämlich auch gerne mal ein ruhigeres Spiel erleben.“ So aber ist er „ständig im roten Bereich“.

Personell sieht die Lage gut aus. Verzichten muss der Coach nach aktuellem Stand nur auf den verletzten Simon Gerg und auf Torhüter Sebastian Obermüller, der beruflich verhindert ist. Für ihn kommt Ferdinand Renner. Ihn stellte Neumeier daher schon gegen Murnau eine Halbzeit ins Tor. „So konnte er etwas Spielpraxis sammeln.“  (Andreas Kögl)

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