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SVO-Premiere zum besten Zeitpunkt

SV Ohlstadt - Selten war ein Sieg wichtiger als gestern Abend. Der SV Ohlstadt hat das erste Endspiel dieser Kreisliga-Saison bei den Fußballfreunden Geretsried mit 2:1 für sich entschieden. Die Abstiegsrelegation ist dadurch zwei Spieltage vor Saisonende in weite Ferne gerückt.

Da ist er: der erste Dreier am Krötenteich. Eine Premiere für Andreas Fischbach und seine Mannschaft – zum besten Zeitpunkt. In einer Partie, in der sich der SVO einmal mehr treu blieb. Klare Ergebnisse mit einem beruhigenden Spielstand sind nicht sein Ding. Zur Pause hatte es noch danach ausgesehen. Da führten die Gäste durch Treffer von Hannes Fischer und Maxi Purkart mit 2:0. Am Ende aber schoss nicht nur nach dem 1:2 noch jede Menge Adrenalin durch die Blutbahnen der Verantwortlichen. „Nüchtern betrachtet ein glücklicher Sieg“, räumt Fischbach ein.

Doch der Reihe nach: In Ohlstadt wusste man um die Bedeutung der Begegnung. Nicht nur Schlachtenbummler begleiteten die Elf nach Geretsried. Nein, die gesamte Abteilungsspitze war anwesend. Und selbst Ehrenmitglied Ludwig Siebert wurde gesichtet. Der Abteilungsleiter früherer Jahre ist ansonsten eher selten Gast auf fremden Plätzen. Mit so viel Unterstützung legten die Ohlstädter eine astreine erste Hälfte hin. Purkart wurde zunächst nach Zuckerpass von Maxi Baumann auf dem Weg zum 1:0 noch zu Unrecht zurückgepfiffen – kein Abseits. Wenig später aber Jubel: Hannes Fischer traf aus spitzem Winkel. Beim 2:0 war es dann der Kapitän, der den Ball optimal auf Purkart durchsteckte. Zunächste parierte FF-Tormann Kevin Rehmann das Solo. Doch Purkart bekam die zweite Chance – und nutzte sie.

Ohlstadt versäumte es danach, auf 3:0 zu stellen: Purkart, Basti Schwinghammer, der trotz anhaltender Wadenbeschwerden auflief, und Bernhard Kurz scheiterten. „Wir hätten uns viel öfter belohnen können.“

Sowas rächt sich oft: Tat es nach einer Stunde auch. Da kamen die Geretsrieder auf 1:2 heran. Tobi Weber verlor ein Kopfballduell gegen Dincer Aydin, Pascal Paringer vollstreckte. Der SVO ließ einen Gegner zurückkommen, den er bis dahin „klar beherrschte“, moniert Fischbach. Es folgten bange Momente. Etwa als Dennis Destek einen Fernschuss ob der Platzunebenheiten an die Brust bekam, Fabi Radosevic den Abpraller aber über die Latte setzte. Paringers Direktabnahme flog Zentimeter über den Querbalken. Am Ende aber hielt das Bollwerk.

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Quelle: fussball-vorort.de

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