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Kleiner Gigi ganz groß: Mit dem Ausgleich in der Schlussminute sichert Maximilian Giglberger Murnau einen Punkt.

Giglberger trifft kurz vor Schluss

Tore, Platzverweise, Spektakel: Murnau spielt 3:3 in Kreuth

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Gerade noch einmal der Niederlage von der Schippe gesprungen. Durch einen Last-Minute-Treffer von Maximilian Giglberger holt der TSV Murnau einen Punkt beim FC Real Kreuth.

Kreuth – Noch einmal gab es Eckball für den TSV Murnau. Noch einmal warf der Kreisligist beim Duell gegen den FC Real Kreuth alles nach vorne. Sogar Torhüter Felix Schürgers stürmte in den Sechzehner. Und tatsächlich: Als Manuel Diemb mit seinem flachen Zuspiel Maximilian Giglberger am kurzen Strafraumeck fand, drosch der Mittelfeldstratege den Ball zum umjubelten 3:3-Ausgleich in die Maschen.

Der Schlusspunkt einer ereignisreichen Partie. Entsprechend aufgewühlt war Tim Schmid im Anschluss. „Klar müssen wir hinten raus mit dem Unentschieden zufrieden sein“, betont der TSV-Trainer. „Andererseits ist es ärgerlich, dass wir den Gegner nach unseren starken ersten 30 Minuten überhaupt wieder ins Spiel zurückgelassen haben.“ Denn zu Beginn dominierte Murnau die Partie nach Belieben. Die 2:0-Führung nach 24 Minuten – hochverdient. Beim 1:0 spielte Michael Meditz einen Traumpass durch die Schnittstelle der Kreuther Abwehr genau in den Laufweg von Manuel Pratz, der das Leder an Torhüter Louis Sachau vorbeilegte. Treffer Nummer zwei resultierte aus einem Strafstoß. Wie schon im Derby gegen Ohlstadt war Diemb gefoult worden und auch diesmal verwandelte Fabian Hirschler den Elfmeter eiskalt.

„Gegentor hat uns aus dem Konzept gebracht“

So weit, so wunderbar. Doch als die Kreuther kurz darauf im Anschluss an einen Eckball zum 1:2-Anschluss trafen, drehte sich plötzlich die Partie. „Das Gegentor hat uns völlig aus dem Konzept gebracht“, moniert Schmid. Warum genau, konnte der Peitinger nicht begründen. „Jedenfalls haben wir komplett den Faden verloren.“ Und so schlug es kurz vor der Halbzeitpause noch ein zweites Mal im Kasten von Schürgers ein. Angriff über die linke Seite, Flanke, Kopfball Tobias Frank, Tor, 2:2. Die komfortable Führung war dahin.

Im zweiten Spielabschnitt bewegten sich die Teams auf Augenhöhe. „Mal waren wir mehr am Drücker, mal hatte Kreuth mehr vom Spiel“, sagt Schmid. In einer ihrer stärkeren Phasen schafften es die Platzherren dann auch, erstmalig durch Moritz Mack in Führung zu gehen. Schenkten sich beide Mannschaften zuvor schon wenig, wurde es fortan immer hitziger. Mack musste eine Viertelstunde nach seinem Führungstreffer mit Gelb-Rot vom Platz, doch auch der TSV beendete die Partie nicht vollzählig. Pratz sah nach einer Notbremse glatt Rot. Die Antwort der Gäste: Wütende Angriffe in Richtung Kreuther Tor. Der TSV drängte auf den Ausgleich – und belohnte sich durch Giglbergers Lucky Punch.

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