Durchbrach mit ihrem Fernschuss das Abwehrbollwerk der Neuriederinnen: Murnaus Eva Zöller (links).
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Durchbrach mit ihrem Fernschuss das Abwehrbollwerk der Neuriederinnen: Murnaus Eva Zöller (links).

Weber: „Wir sind nie hektisch geworden“

Ballbesitz wird bei den TSV Murnau-Damen groß geschrieben - Sieg gegen Neuried

  • Andreas Mayr
    vonAndreas Mayr
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Die Murnauer-Damen erspielten sich mit viel Ballbesitz und viel Herz den Auswärtssieg in Neuried.

Murnau – Für Härtefälle gibt es Veronika Schauer, Spitzname neuerdings „das Kampfbiest“, wie Trainer Tobias Weber sagt. Schauer ist die fußballerische Feuerwehrfrau des TSV Murnau. Sie wird dort eingesetzt, wo es brennt, und im Bezirksoberliga-Spiel gegen den TSV Neuried brannte es auf Außen. Also rückte sie vom Zentrum auf den Flügel und löschte. „Was die läuft und Zweikämpfe gewinnt – eine Schau, gerade für mich als gelernter Innenverteidiger“, lobt Weber. Schauer hatte großen Anteil daran, dass Neuried praktisch nicht aufs Murnauer Tor zielte und die Gäste 1:0 (1:0) siegten.

TSV Murnau: Weber setzt viel auf Ballbesitz

Unter Weber soll Murnau den Ballbesitz ausbauen. Das gelang gegen Neuried. Gerade in den letzten Minuten gaben die Gäste den Ball nicht mehr her. „Wir sind nie hektisch geworden“, lobt der Coach. Im Angriff hingegen beobachtete er eine ungewohnte Blockade. Sicher auch das Werk der guten Gäste-Abwehr, die mit sechs, sieben Spielerinnen den Strafraum umstellte. Eva Zöller durchbrach den Wall als einzige mit einem Distanzschuss in der 40. Minute. „Da hat sie einen rausgelassen.“ Noch fehlt Zöller Spiel- und Trainingspraxis. Weber erklärt: „Sie sagt selbst, dass sie noch nicht bei 100 Prozent ist.“ Für diesen einen Moment reichte es aber schon allemal.  am

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