Sieg im Zweikampf, Niederlage im Spiel: Benedikt Buchner (l.) und der TSV Murnau verlieren gegen Penzberg.
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Sieg im Zweikampf, Niederlage im Spiel: Benedikt Buchner (l.) und der TSV Murnau verlieren gegen Penzberg.

„Sehr ordentlich und diszipliniert“

TSV Murnau: Klassenunterschied gegen FC Penzberg nur beim Ergebnis sichtbar

  • vonOliver Rabuser
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Der TSV Murnau hielt gegen den Bezirksligisten FC Penzberg über weite Strecken gut mit. Unachtsamkeiten in der Defensive ziehen sich durch die Vorbereitung.

Murnau - Das Ergebnis spricht eine deutlichere Sprache, als es die Kräfteverhältnisse über lange Zeit taten. Murnau konnte gegen den Aufstiegsaspiranten der Bezirksliga Süd mithalten. Erst mit fortgeschrittener Spieldauer habe die „defensive Disziplin“ nachgelassen, wie Tim Schmid beschrieb. In der ersten halben Stunde war von Klassenunterschied indes wenig zu sehen. „Sehr ordentlich und diszipliniert“, beurteilte Schmid den Auftritt seines Teams, das auch seine Chancen hatte. Keine absoluten Hochkaräter, aber immerhin erspielte Abschlüsse. Vorne habe lediglich der „letzte Punch“ gefehlt. Penzberg ging kurz vor der Pause durch Maxi Kalus in Führung. Ein vertikaler Ball durch den TSV-Strafraum wurde nicht abgefangen. Im zweiten Abschnitt kam zunächst Michael Oberpriller frei im Strafraum zum Abschluss, ehe Danny Krämer mit einem Kopfball in die lange Torecke den Schlusspunkt setzte. Beide Gegentore wären mit besserem Defensivverhalten zu verhindern gewesen. „Das zieht sich durch die gesamte Vorbereitung“, haderte Schmid. Positiv wertete er, dass er durch den größeren Kader „viele Alternativen“ habe und das Team trotz der torlosen Ausbeute „immer gut für einen Treffer“ sei. 

TSV Murnau - 1. FC Penzberg 0:3 (0:1)

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