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Bester Mann auf dem Platz beim 2:1-Sieg der Murnauer U15 in Kottern: Benjamin Reiner (r.). 
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Bester Mann auf dem Platz beim 2:1-Sieg der Murnauer U15 in Kottern: Benjamin Reiner (r.). 

Murnauer U17 „nicht vom Glück verfolgt“

TSV Murnau: U19 holt ersten Saisonsieg - Stürmer Hoch trifft doppelt

  • Andreas Mayr
    vonAndreas Mayr
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Der Knoten ist geplatzt bei der U19 des TSV Murnau. Gegen den SB DJK Rosenheim gelingt nicht nur ein Schützemfest, sondern auch der erste Saisonsieg.

Murnau –Im dritten Anlauf hat die U19 des TSV Murnau beim 6:1-Schützenfest gegen Rosenheim ihren ersten Saisonsieg feiern können. Souverän auch der 4:1-Erfolg der U13. Die U15 gewinnt knapp in Kottern, während die U17 Traunstein deutlich unterliegt.

U19: TSV Murnau – DJK SB Rosenheim 6:1 (4:1)

Mit einem 6:1 (4:1)-Erfolg über Rosenheim hat die A-Jugend gezeigt, dass sie in der Lage ist, die Klasse zu halten. „Jetzt weiß jeder: Wir können gewinnen. Wenn wir uns so präsentieren, halten wir die Liga“, betont der U19-Trainer des TSV Murnau. Stephan Bierling. Den Siegeswillen spürte der Murnauer Coach von Anfang an. Daran änderte auch die frühe Führung der Gäste nichts. Bierlings Plan, den Gegner auf den Flügeln zu knacken, ging vollends auf. Mit Finn Geiger (ein Tor) über rechts und Bastian Adelwart auf links verfügt der TSV über zwei Spieler mit Tempo und guter Technik. Als Abnehmer in der Mitte glänzte Doppeltorschütze Dominik Hoch, „ein erstklassiger Stürmer“. Dazu steht mit Thomas Bauer der passende Strippenzieher dahinter, der obendrein zwei Elfmeter verwandelte. Das sechste Tor ging auf das Konto von Joker Lukas Streicher, was seinen Trainer „besonders freute“.

U17: TSV Murnau – Chiemgau Traun. 1:4 (1:1)

Der Start ist hart. Lücken im Spielplan wegen Corona. Dazu drei der ersten vier Partien auswärts. „Wir sind nicht vom Glück verfolgt“, sagt Michael Schmid, der die Murnauer U17 betreut. Das Mantra von den Glücklosen kann man direkt auf die Partie gegen die SB Traunstein übertragen. Der TSV verlor 1:4 (1:1), was an sich keine Schande ist. Doch es hätte diese Niederlage nicht gebraucht, wenn die B-Jugendlichen ihre drei Chancen nach der Halbzeit beim Stand von 1:1 genutzt hätten. „Die kann man nicht nur machen, die muss man machen“, sagt Schmid. Das hohe Tempo in dieser Bezirksoberliga-Partie sorgte für interessante Szenen vor den Toren. Der entscheidende Treffer fiel nach einer Ecke. Dieses Tor schaltete die Murnauer Köpfe ab. „Kollektiver Tiefschlag“ nennt der Coach die folgenden acht Minuten, in denen die Gäste noch zweimal zuschlugen. Trotzdem sei das Team „spielerisch so gut und stabil“, um mit der Lage umzugehen. Exemplarisch griff er Adrian Voß heraus, der nach guten Leistungen beginnen durfte und auch das einzige Murnauer Tor schoss.

U15: TSV Kottern – TSV Murnau 1:2 (0:1)

Die Partie auf nassem Geläuf verlief chancenarm. Störte die Gäste natürlich nicht, da sie 2:1 (1:0) gewannen und ihre ersten drei Punkte der Saison holten. Sie spielen ja schon seit Wochen gut. Allerdings trafen sie stets auf bessere Gegner aus der oberen Tabellenhälfte. Bislang waren die Murnauer stets einem Rückstand hinterher gelaufen, nun trafen sie selbst früh (13.) nach einer Ecke. Schon vorige Woche gegen Stätzling hatte der TSV per Eckball zugeschlagen, obwohl „wir das recht wenig trainieren“, merkt Trainerin Caroline Rieger an. Das 2:0 war dann die erste echte Top-Chance aus dem Spiel heraus - in der vorletzten Minute. Mittelstürmer Sebastian Rösch belohnte sich für viel Arbeit im Zentrum. Ansonsten stach besonders Benjamin Reiner hervor, der nicht nur das 1:0 erzielte, sondern auch noch eine „hohe Passquote“ aufwies.

U13: TSV Murnau – MSV Bajuwaren 4:1 (3:1)

Niemand im Murnauer Lager hätte gedacht, dass es so schnell funktioniert. Nach dem 4:1 (3:1)-Erfolg über den MSV Bajuwaren blickt Trainer Michael Schmid entspannt auf das Spitzenspiel am Samstag in Bad Aibling. Den Erfolg sicherten die D-Junioren in den ersten 25 Minuten, „unsere stärksten in der Bezirksoberliga“, hebt der Coach hervor. Raffael Mayr und Robin Hegen (2) schossen die U13 in Front. Unnötige Hektik von außen sorgte für einen Bruch im Murnauer Spiel und hatte prompt den 1:3-Anschlusstreffer zu Folge. Für diesen Fall zahlt es sich aus, einen Routinier wie Schmid als Trainer zu haben. Er mahnte zu Ruhe und Konzentration. Bislang hat der TSV erst drei Gegentore kassiert. In diesem Zusammenhang hebt der Trainer Luis Lemke und Raphael Schmid hervor, „Defensiv gute Arbeit.“ Ein Lob gab’s auch für Quirin Rieth, der beim 4:1 alleine vor dem Tor Kollege Hegen bediente. (ANDREAS MAYR)

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